SHFV-Hallenmasters 2018 in Kiel : Weiche 08 will den Titel-Hattrick – Das Hallenmasters im Livestream

Keine Tickets für die Sparkassen-Arena? Kein Problem, shz.de überträgt das Fußball-Event am Samstag im Livestream.

shz.de von
03. Januar 2018, 17:39 Uhr

 

Kiel | Am kommenden Sonnabend blicken die Fußballfreunde Schleswig-Holsteins wieder nach Kiel. In der Sparkassen-Arena, der Heimstätte des Handballrekordmeisters THW Kiel, wird der Handball für einen Abend gegen den Fußball ausgetauscht. shz.de überträgt das SHFV-Hallenmasters 2018 im Livestream auf www.shz.de/live. Die Tickets für die 20. Auflage des Lotto Masters sind rar, wie SHFV-Pressesprecher Karsten Tolle bestätigt: „Die Halle wird wieder ausverkauft sein.“

Gänsehautmomente sind programmiert

Wenn um 18.19 Uhr die erste Partie zwischen Regionalligist Eutin 08 und Oberligist SV Todesfelde angepfiffen wird, haben die Zuschauer bereits erste Gänsehautmomente hinter sich. Nach der obligatorischen Einlaufzeremonie wird Susan Albers das Schleswig-Holstein-Lied singen und für einen würdigen Rahmen sorgen. „Das Masters ist ein tolles Event. Die volle Halle, die tolle Stimmung und das gelungene Rahmenprogramm. Als Spieler freut man sich einfach darauf“, sagt Lennart Weidner, der beim ersten Anstoß auf der „Platte“ stehen dürfte. Der Torhüter von Eutin 08 gibt sich angriffslustig. „Wir wollen wieder unter die letzten vier Teams kommen, würden uns gegen den Titelgewinn aber natürlich auch nicht wehren“, sagt Weidner mit einem Schmunzeln. Aber auch für den 29-jährigen Schlussmann liegt die Favoritenrolle in der Gruppe A beim SC Weiche Flensburg 08, der nach der Fusion der Flensburger Vereine ETSV Weiche und Flensburg 08 den Titelhattrick anstrebt. „Für mich ist Weiche neben Holstein Kiel der große Favorit auf den Titel“, sagt Weidner. „Auch Todesfelde mit der Fanbase im Rücken und TSB Flensburg dank der Robustheit gilt es zu beachten.“

Gruppe A
SC Weiche Flensburg
SV Todesfelde
Eutin 08
TSB Flensburg

„In der Halle ist ja grundsätzlich alles drin.“

In der Gruppe B scheint die Favoritenrolle auf den ersten Blick klarer verteilt. Holstein Kiel, Tabellenzweiter der 2. Bundesliga, gilt es vor heimischem Publikum zu bezwingen. Der Rekordsieger, der seit 2013 auf Masterssieg Nummer sieben wartet, muss sich gegen den Regionalligisten VfB Lübeck, die Oberligisten VfR Neumünster und NTSV Strand 08 behaupten. Marco Heskamp, Kapitän des VfR Neumünster, der 2017 mit seinem Team in ähnlicher Gruppenkonstellation Holstein Kiel und VfB Lübeck hinter sich ließ, räumt auch den Timmendorfern (in der Oberliga auf Rang eins) eine realistische Außenseiterchance ein. „Ich denke, Strand wird eine sehr gute Hallenmannschaft stellen.“ Auch die Mannschaft der „Störche“ schätzt der VfR-Kapitän stark ein. „Auch diese Spieler besitzen viel Qualität und werden sehr heiß und motiviert sein“, so Heskamp. Er sieht aber auch die Schwalestädter gut gerüstet: „Wir haben im vergangenen Jahr gute Erfahrungen gesammelt“, sagt Heskamp. Dessen Team unterlag Eutin 08 nach drei Siegen in der Vorrunde erst im Halbfinale (2:3). „In der Halle ist aber ja grundsätzlich alles drin.“ Heskamp glaubt an einen offenen Wettstreit um die Tickets für das Halbfinale. In dieses möchten auch die Marzipanstädter einziehen, wenngleich deren Coach Rolf Landerl, der ein Team aus erster und zweiter Mannschaft aufzubieten beabsichtigt, kein großer Freund des Hallenfußballs ist.

Gruppe B
Holstein Kiel
VfB Lübeck
NTSV Strand 08
VfR Neumünster

Temporeiche Spiele dank Regeländerung

So offen der Kampf um die begehrten vier Plätze fürs Semifinale sein dürfte, so einig sind sich fast alle Beteiligten, dass die Regeländerung im Vorjahr – die das Zurückpassen zum Torwart erschwert – sich für das Masters als Glücksgriff erwies. „Die Regeländerung ist sehr positiv aufgenommen worden. Wir sind gespannt, ob bei der Jubiläumsausgabe des Lotto Masters ähnlich viele Tore fallen werden wie 2017“, sagt Tolle. Im vergangenen Jahr fielen aus dem Spielverlauf heraus 71 Treffer, 2016 waren es noch 28. Auch Weidner, als Torwart ein vermeintlich Leidtragender dieser Änderung, bewertet dies positiv: „Es gibt definitiv mehr Tempo, mehr Torraumszenen und nicht mehr dieses elendige ,Rumgeschiebe’.“ Heskamp begrüßt das schneller gewordene Spiel ebenfalls: „Anfangs war es schon eine Umstellung, weil die Absicherung, im Zweifelsfall den Torwart mitnehmen zu können, ja wegfiel. Aber wir haben uns schnell darauf einstellen können.“

<p>Spektakuläre Bilder bieten sich den Zuschauern am Sonnabend in der Halle, aber auch vor dem Bildschirm im shz-Livestream. </p>
Foto: shz

Spektakuläre Bilder bieten sich den Zuschauern am Sonnabend in der Halle, aber auch vor dem Bildschirm im shz-Livestream.

 

Spiele

18.19 Uhr Eutin 08 – SV Todesfelde
18.33 Uhr SC Weiche Flensburg 08 – TSB Flensburg
18.47 Uhr VfB Lübeck – VfR Neumünster
19.01 Uhr Holstein Kiel – NTSV Strand 08
19.15 Uhr Eutin 08 – SC Weiche Flensburg 08
19.29 Uhr TSB Flensburg – SV Todesfelde
19.43 Uhr VfB Lübeck – Holstein Kiel
19.57 Uhr NTSV Strand 08 – VfR Neumünster
20.11 Uhr SV Todesfelde – SC Weiche Flensburg 08
20.25 Uhr TSB Flensburg – Eutin 08
20.39 Uhr VfR Neumünster – Holstein Kiel
20.53 Uhr NTSV Strand 08 – VfB Lübeck

Halbfinale

21.29 Uhr Sieger Gruppe A – Zweiter Gruppe B
21.47 Uhr Sieger Gruppe B – Zweiter Gruppe A

Finale

22.06 Uhr Sieger 1. Halbfinale – Sieger 2. Halbfinale
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