Samstag im TV : Wankendorfer Fußballer an der Sportstudio-Torwand

<p>Zielsicher: Marcel Schiffer darf am Sonnabend auf die ZDF-Torwand schießen.</p>

Zielsicher: Marcel Schiffer darf am Sonnabend auf die ZDF-Torwand schießen.

Wankendorf drückt am Samstag Marcel Schiffer die Daumen. Der 25-Jährige tritt gegen Jens Keller an.

shz.de von
31. März 2017, 15:50 Uhr

Neumünster | Wenn TV-Moderator Sven Voss am Samstag um 23 Uhr in Mainz die nächste Ausgabe vom „Aktuellen Sportstudio“ eröffnet, dann wird wohl auch die komplette Mannschaft des Fußball-Verbandsligisten TSV Wankendorf vor dem Fernseher sitzen. Denn mit Marcel Schiffer darf einer aus ihren Reihen beim legendären Torwandschießen antreten. „Drei unten, drei oben“ heißt es dann für den 25-Jährigen, der sich mit einem direkt verwandelten Eckball im Heimspiel gegen den TuS Nortorf (2:1) für die Torwand empfahl.

Ein Video von dem sehenswerten Treffer hatten die Wankendorfer bei FuPa.net, dem Amateurfußball-Internetportal des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z), online gestellt.

„Ich war gerade auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, als mein Handy klingelte und unser Ligaobmann Helge Duggen mich fragte, ob ich Sonnabend schon was vor hätte“, erzählt Schiffer. Zunächst habe er mit Blick auf den Sendetermin an eine Art vorgezogenen Aprilscherz geglaubt. „Als dann aber kurz danach jemand von den Hartplatzhelden und einen Tag später vom ZDF anrief, da wurde es dann doch ernst.“

Die „Hartplatzhelden“ stellen dem Sportstudio regelmäßig Torwand-Kandidaten vor, deren Tore auf FuPa.tv zu sehen sind. „Ich freue mich riesig und bin super aufgeregt, vor allem weil das nach meiner langen Abstinenz aus Berufs- und Verletzungsgründen sehr überraschend kam“, verriet Schiffer. „So ein Comeback am Ball feiert aber auch nicht jeder – und nächste Woche geht es dann auch endlich wieder auf den Platz.“

Im Sportstudio wird Jens Keller, Trainer des Zweitligisten Union Berlin, sein Kontrahent sein. Schiffer macht sich keinen Druck. „Der Spaß steht im Vordergrund, ich werde es einfach genießen.“ Und gab es noch Tipps von seinen Teamkollegen? „Ja, ich soll bloß nicht stolpern.“

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