VfB nun gegen Union Berlin um den Aufstieg

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17. Juni 2013, 08:05 Uhr

Die B-Jugend des VfB Lübeck darf weiter vom Aufstieg in die Bundesliga träumen. Gegen den SV Nettelnburg-Allermöhe gewann die Blöcker-Elf am Ende deutlich, und da die direkte Konkurrenz (Concordia, Oberneuland) um den Aufstieg in die Bundesliga patzte, stehen die Grün-Weißen nun in zwei Aufstiegsspielen gegen den Nordost-Dritten 1. FC Union Berlin und haben die Chance, wie bereits die A-Jugend erstmals den Aufstieg in die höchste Klasse zu schaffen.

Bis dieser wichtige Dreier aber in trockenen Tüchern war, kostete es die Lübecker viele Nerven. Die Anfangsphase war hektisch, beide Teams wollten viel nach vorne machen, aber hinten auch keine Fehler produzieren. Für den Gast ging es noch um den Klassenerhalt. Die besseren Möglichkeiten hatten in dieser Phase die Hamburger durch Yasin Vardar (11.) und Christian Root (17.). Aber der Führungstreffer fiel auf der anderen Seite. Ein Freistoß von der Mittellinie von Alexander Lening senkte sich am zweiten Pfosten, dort stand Paul Meins mutterseelenallein und köpfte unbehindert ein. Kubilay Büyükdemir (20.) und Lening (22.) hätten erhöhen müssen. Aber die Gäste spielten munter mit und kamen nicht unverdient zum Ausgleich. Nach vielen VfB-Defensivfehlern (Gentz) traf Santos Viegas nach Vorarbeit von Maximilian Dittrich aus kurzer Distanz. "Wir hatten Glück, dass der Gegner aus unseren individuellen Fehlern nichts gemacht hat", gestand VfB-Trainer Andreas Blöcker. Zur zweiten Hälfte brachten die Gastgeber mit Tom Meier einen weiteren Offensivspieler, aber der Schuss ging zunächst nach hinten los. Bei einer eigentlich harmlosen Szene bekamen die Lübecker das Leder nicht aus der Gefahrenzone und Fynn Andre Spors stocherte den Ball über die Linie. Aber schon drei Minuten später machte sich die Einwechslung von Meier bezahlt. Nach Zuspiel von Cemal Sezer erzielte er frei stehend den Ausgleich. Und auch beim herrlichen Führungstreffer durch Christoph Geertz gab er die Vorlage. Geertz schlenzte den Ball aus 20 Metern ins Eck. Jetzt hatten die Grün-Weißen Oberwasser. Meins (52.) und Geertz (53.) hatten die nächsten Möglichkeiten. Auch das 4:2 war sehenswert. Sezer tankte sich an der rechten Außenbahn geschickt durch, sein präziser Rückpass fand den heranstürmenden Alexander Dudek, der aus 16 Metern traf. Danach schalteten die Lübecker etwas herunter und die Hamburger hatten durch Vardar (61.) und Russell Quainoo (72., Pfosten) Gelegenheiten. Den Schlusspunkt setzten noch einmal die Gastgeber. Geertz erzielte nach Alleingang den 5:2-Endstand. "Wir haben wieder einmal die erste Hälfte verschlafen. Das haben wir in Durchgang zwei wesentlich besser gemacht", freute sich Doppeltorschütze Geertz.

VfB Lübeck: Ciesler - Gentz (41. Meier), Toschka, Potlitz, Szymczak (67. Borowski) - Büyükdemir, Dudek, Lening, Meins - Sezer (77. Beyer), Geertz (80. Behrens).

SR: Klingbeil (Oering).

Zuschauer: 80.

Tore: 1:0 Meins (19.), 1:1 Viegas (24.), 1:2 Spors (43.), 2:2 Meier (46.), 3:2 Geertz (49.), 4:2 Dudek (59.), 5:2 Geertz (79.).

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