TuS Rotenhof hält Verfolger auf Distanz

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17. Januar 2011, 09:05 Uhr

Der TuS Rotenhof hat bislang eine tolle Serie gespielt. Von 15 Spieltagen lagen die Rotenhöfer dreizehnmal auf Rang eins. "Damit haben wir unsere Saisonerwartung von Platz eins bis drei voll erfüllt", ist auch Rotenhofs junger Trainer Ole Jacobsen mit der Bilanz zufrieden. Besonders in den ersten acht Spielen überzeugten die Rotenhöfer mit erfrischendem Offensivfußball und beherrschten ihre Gegner deutlich. Die erste Niederlage gab es im 13. Spiel zu Hause mit 3:4 gegen TSV Vineta Audorf. In der jungen Mannschaft, 12 Spieler sind U 21 Spieler, steckt einiges Potenzial. Begeistert ist Ole Jacobsen von der Entwicklung von Alexander Ermeling und Maurice Jöcks, die erst im ersten Jahr in der Liga spielen. "Die haben bei ihren Einsätzen stets sehr zuverlässig gespielt", lobt Jacobsen die Nachwuchsspieler. Der Coach sieht seine Mannschaft als Herbstmeister mit einem Vorsprung von vier Punkten auch weiterhin als einen Titelanwärter.

"Wir sind als Tabellenzweiter in dieser Saison besser platziert als in der Hinrunde der Serie 2009/2010. Da waren wir Tabellenvierter. Danach haben wir eine gute Rückrunde gespielt und sind noch Tabellenzweiter geworden", geht Gunnar Jeß, Trainer des TSV Vineta Audorf, mit seinem Team durchaus zufrieden in die Winterpause. Getrübt wird diese Zufriedenheit etwas durch überraschende Heimniederlagen gegen die Neulinge Osterbyer SV und GW Todenbüttel. "Da haben wir doch Punkte verschenkt", sagt Gunnar Jeß. Vor allem in den letzten vier Wochen lief es rund bei der Vineta. Sie holte aus den letzten drei Spielen neun Punkte. Das Ziel Meisterschaft hat Gunnar Jeß immer noch im Visier. "Das ist machbar. Die gute letzjährige Rückrunde gibt uns da Hoffnung."

Absolut zufrieden mit der bisherigen Bilanz ist der Osterrönfelder TSV II um Trainer Frank Thiessen. "Wir sind gut davor, haben aber dennoch den einen oder anderen Punkt abgegeben", sagt Frank Thiessen. Die Stärke des OTSV II liegt im Angriff. Mit 43 hat der OTSV II den drittbesten Angrif und stellt mit Tim Kluck (15 Tore) auch den Top-Torjäger der Liga. . Dem stehen jedoch 36 Gegentore gegenüber. "In der Abwehr haben wir personell häufig umstellen müssen. Da konnte sich kaum Stabilität entwickeln", sind Frank Thiessen die Gründe für die Schwächen in der Abwehr schon bekannt.

Bis zum Spiel gegen den OTSV II lief es beim TuS Bargstedt recht rund. Doch in dieser Begegnung verletzten sich gleich vier Leistungsträger, die in den weiteren Begegnungen fehlten. "Mit Ulf Matthiessen und Michael Jörs erwischte es zentrale Kräfte, die sind kaum zu ersetzen. Das hat uns doch zurückgeworfen", sagt TuS-Trainer Michael Rohwedder. Hinzu kamen, dass weitere Spieler beruflich und privat nicht zur Verfügung standen. Das hat der TuS-Trainer jedoch klaglos hingenommen. So ist es schon erstaunlich, dass die Bargstedter mit nur 16 Gegentoren in 15 Spielen über die beste Abwehr verfügen. Michael Rohwedder hat aber gegenwärtig nicht unbedingt den Tabellenstand im Auge. Vielmehr ist ihm die Entwicklung der jungen Mannschaft wichtig. "Die Mannschaft soll einfach Spaß am Fußball haben", ist das Ziel von Michael Rohwedder.

Für Jens Heuer, Trainer des TSV GH Lütjenwestedt, war die Herrenmannschaft des TSV GH Lütjenwestedt Neuland. Bisher war er elf Jahre als Jugendtrianer tätig. "Das war schon eine Umstellung. Im Männerbereich reicht die Altersspanne von 17 - 40 Jahre. Das ist etwas anderes als im Jugendbereich", sagt Jens Heuer. Doch zwischenzeitlich ist Jens Heuer auch im Herrenbereich heimisch geworden. Mit dem gegenwärtigen Abschneiden ist er zufrieden. "Leider fehlt der Mannschaft die Konstanz sonst wären wohl mehr Punkte drin gewesen", meint Jens Heuer, der seine Mannschaft als "tolle Truppe" einstuft. Dennoch gab es auch Tiefpunkte. Dazu zählt die 2:7 Heimniederlage gegen den TSV Waabs und die 0:1 Niederlage beim 1. FC Schinkel. Das die Lütjenwestedter nicht mehr Punkte auf ihrem Konto haben, führt der Trainer auch darauf zurück, dass vielfach Umstellungen vorgenommen werden mussten. "Das waren die Spieler nicht gewohnt. Das hat gedauert", so die Analyse von Jens Heuer.

Der SV Holtsee ist in dieser Saison überhaupt nicht in die Gänge gekommen. Die vergangene Saison Serie schlossen die "Hoffmänner" mit einem starken vierten Platz ab, waren lange Tabellenführer. Personell hat sich im Kader des SVH nichts verändert. Vielmehr hat sich die Mannschaft durch Stürmer Niklas Carl (kam vom VfR Eckernförde) noch verbessern können. Für den engagierten Trainer Olaf Hoffmann liegen die Gründe dann auch nicht im fußballerischen Bereich des Kaders. "Bei uns gibt es eine Reihe von Studenten und Spieler mit Schichtdienst. Sie sind beruflich alle sehr angespannt, haben teilweise berufsbedingt auch Ortswechsel vornehmen müssen. Das mussten sie alle erstmal verarbeiten." So setzt er in der Rückrunde darauf, dass sich seine Spieler mehr und mehr an ihre neuen Verhältnisse gewöhnt haben.

Rang zwölf - damit ist Klaus Kühl, Trainer des TuS Jevenstedt, keineswegs zufrieden. "Wr haben schon einige Punkte verschenkt", meint der TuS-Trainer. Jevenstedt ist einfach nicht stabil genug. "Wir haben eine Reihe von jungen Spielern, die besonders nach Rückständen den Kopf einfach zu schnell hängen lassen", sagt Klaus Kühl und setzt darauf, dass seine jungen Spieler sich im Verlaufe der Rückrunde noch weiter entwickeln. Das wird auch erforderlich sein, denn es ist denkbar, dass es in dieser Serie fünf Absteiger geben wird. Fehlen wird für den Rest der Serie Thorben Pahl (verletzt).

Die Erwartung von Uwe Stechow sind nicht erfüllt. "Die Mannschaft kann mehr als sie bislang gezeigt hat. Es gibt nur wenige Mannschaften mit denen wir nicht mithalten können", sagt der Trainer von GW Todenbüttel. Dass die Mannschaft ihr Leistungsvermögen nicht ausgeschöpft hat, schreibt Uwe Stechow in erster Linie der Einstellung zu Spiel und Gegner zu. Einen Platz um Rang 10 - 12 hatte sich Uwe Stechow schon ausgerechnet. Dass dieses nicht erreicht wurde, ist auch auf die Leistungsträger Jonas Lüdecke und Ole Petersen zurückzuführen.

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