TS Einfeld stoppt Negativlauf

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21. November 2011, 09:05 Uhr

TSV Gadeland: Holstein - Tomaschwski, Hamann, Kalweit (82. Rychlowski), Michalowski - Akcicek (59. Inci), Tambalque, Nötges, Hauberg - Röder, Buhrmester (46. I. Alioua).

TS Einfeld: Behmerburg - Birgül, Milbradt, Hinz, Schlotfeldt - Robold, Milivojevic, T. Alioua (61. Huss), Bara (87. Weidemann) - Bredfeldt, Czekay (75. Sari).

SR: Kornetzky (Fissau).

Tore: 0:1 Bara (28.), 0:2 Czekay (63.), 1:2 Milivojevic (65., Eigentor), 2:2 Hamann (76.), 2:3 Sari (77.), 2:4 Bara (83.).

Zuschauer: 120.

Rote Karte: Hauberg (72., grobes Foulspiel).

"Die erste Halbzeit ging klar an uns, aber nach dem Wechsel hatten wir auch den Papst in der Tasche und Stefan Behmerburg im Tor", bilanzierte die Stimme des Derbysiegers, Einfelds Trainer Stefan Meseberg, spürbar erleichtert ob des ersten Erfolges nach fünf Niederlagen in Folge. Nichts hinzuzufügen hatte Gadelands Trainer Michael Lemke: "Erst nach der Pause kann ich meiner Mannschaft in kämpferischer und spielerischer Hinsicht keinen Vorwurf machen. Wir haben nur nicht genug Tore gemacht."

Bei den Gästen vom Roschdohler Weg trug die interne Aussprache unter der Woche deutliche Früchte, denn der TSE kam viel besser in die Partie und gewann den Löwenanteil der zahlreich geführten Zweikämpfe. In der 28. Minute setze sich Einfelds Dennis Hinz auf der rechten Außenbahn gegen seinen Kontrahenten Florian Kalweit durch, flankte ins Zentrum und am Fünfmeterraum stand Blerim Bara richtig - das 0:1. Bis zum Pausenpfiff tat sich nicht mehr viel und Lemke rüttelte seine "Kleeblätter" in der Kabine augenscheinlich so richtig war. Doch inmitten der Gadelander Drangperiode trafen zunächst abermals die "Männer vom See". Torben Czekay profitierte von einem Ballverlust von Niklas Noetges, tauchte allein vor TSV-Torwart Dennis Holstein auf und erzielte seinen zweiten Saisontreffer (63.). So stand es statt 1:1, plötzlich 0:2, denn kurz zuvor verpasste Dennis Röder den Ausgleich, als er knapp vorbei schoss (59.). Trotzdem war die Dannenkoppel-Elf nun Herr im eigenen Haus und kam 120 Sekunden nach Czekays Treffer zum Anschlusstor. Symptomatisch für die aktuelle Abschlussschwäche des TSV musste ein Selbsttor von Einfelds spielendem Co-Trainer Sascha Milivojevic herhalten, um zurück ins Spiel zu kommen (65.). Als Philip Hauberg in der 72. Minute wegen eines groben Foulspiels mit der Roten Karte des Feldes verwiesen wurde, schien die Gadelander Aufholjagd beendet, doch Yannick Hamann gelang drei Minuten später in Unterzahl der 2:2-Ausgleich (75.). Jetzt nahm das Derby richtig Fahrt auf, denn keine 60 Sekunden später schlug der TSE zurück. Bara köpfte zunächst einen harmlosen Aufsetzer ans Aluminium, obwohl der Ball nur darauf wartete, von Holstein über das Gehäuse gelenkt zu werden. Stattdessen nahm der erst wenige Sekunden zuvor eingewechselte Metin Sari das Geschenk an und drückte die Kugel zum 2:3 in die Maschen (76.). Der TSV warf nochmals alles nach vorne und wurde mit nur neun Feldspielern in der 83. Minute endgültig ausgekontert. Bara war zur Stelle und erzielte seinen neunten Saisontreffer. "Bara darf zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf dem Platz stehen. Nach einem mit Gelb bestraften taktischem Foul von Dennis Tomaschewski versuchte Bara nachzutreten", echauffierte sich Lemke über die ausgesprochene Verwarnung des Unparteiischen.

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