Spielausfall: Nebel verhindert den Anpfiff

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21. November 2011, 09:05 Uhr

Kurz nach dem angesetzen Anpfiff, gestern um 14 Uhr, trotteten die Spieler mit gesenkten Köpfen schon wieder vom Platz, und einige Zuschauer schimpften erbost auf den Schiedsrichter. Was war passiert? Der Unparteiische Malte Gerhardt (Kieler MTV) begründete seine Entscheidung des Spielabbruchs: "Natürlich tut mir die Absage auch leid. Aber es war heute kein reguläres Spiel möglich. Von der Seite des Vereinslokals war das gegenüberliegende Tor zwar gut zu erkennen, doch von der Gegenseite nicht. In Anbetracht der Tatsache, dass die Sicht mit der Zeit durch die zunehmende Dunkelheit noch schlechter wird, habe ich mich dazu entschlossen, die Partie abzusagen. Meine Assistenten hätten keine Chance gehabt, 70 Meter entfernte Situationen richtig zu beurteilen." ESV-Trainer Henning Seemann hatte kein Verständnis für diese Entscheidung: "Das ist mein erster Spielausfall wegen Nebels. Die Begründung kann ich nicht nachvollziehen. Die Assistenten laufen doch bis zur Mittellinie mit und stünden damit maximal 45 Meter vom Geschehen entfernt." TSV-Coach Stefan Köpke: "Es gibt genau so viele Argumente für wie gegen diese Entscheidung. Wir hätten gern gespielt, doch wir akzeptieren die Entscheidung."

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