Siebenmeterentscheidet

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19. September 2011, 09:05 Uhr

Glück und Leid lagen für den TSV Travemünde in den ersten beiden Spielen der 2. Bundesliga sehr eng beieinander. Reichte es vor einer Woche gegen Rosengarten noch zu einem denkbar knappen Erfolg, so hätte das 29:30 (17:14) beim selbst ernannten Titelfavoriten TV Nellingen bitterer nicht zu Stande kommen können. Der Punktgewinn im fernen Ostfildern war greifbar nahe, als Franziska Haupt 14 Sekunden vor Schluss mit ihrem 13. Treffer zum 29:29 traf. Doch der letzte Angriff der "Hornets" endete mit der Schlusssirene in einem strittigen Siebenmeter. Daniela Stratmann verwandelte und ließ der Köpfe der "Raubmöwen" hängen. Nellingen musste alles aufbieten, um sich gegen den TSV durchzusetzen. Die Gäste führten in der ersten Halbzeit zwischenzeitlich sogar mit sieben Toren (14:7, 19.). Das stark dezimierte Juhra-Team - mit unter anderem Britta Reimann als einziger Torfrau - verlor danach viel Kraft und schien in der Schlussphase mehrfach einzubrechen. Die Mannschaft um Anja Krönert kam aber immer wieder zurück, so auch beim 25:28 nach knapp 57 Minuten. Trotz der Niederlage dürfte sich der TSV Travemünde weiteren Respekt auch der Südmannschaften eingeholt haben.

TV Nellingen: Hornung, Schneider - Schulz (6/2), Maric (2), Habiger (2), Unseld, Weigel, Eigeldinger, Faustka (4), Heinzelmann (2), Heimgärtner (7), Stratmann (7/6), Schmid.

TSV Travemünde: Reimann - Haupt (13/2), Linke, Maassen (2), Tonn, Weh, Klaunig (5/1), Hollerbuhl (2), Krönert (5), Schilk (1), Langanke (1).

SR: Kern / Kuschel (Bellheim / Hagenbach).

Strafminuten: 10 - 12.

Siebenmeter: 8/10 - 3/6.

Zuschauer: 650.

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