SHFV beschließt Malente-Ausbau endgültig

Fehlt dem SVHU für den Rest der Saison: Der verletzte Mohamed Mansour. (spe)
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Fehlt dem SVHU für den Rest der Saison: Der verletzte Mohamed Mansour. (spe)

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14. Februar 2011, 08:05 Uhr

Die wesentlichen Weichen waren schon im Dezember gestellt worden, als die Zuschüsse des Landes Schleswig-Holstein und des DFB zugesichert wurden. Am Donnerstag machte nun auch der Schleswig-Holsteinische Fußballverband selbst alles klar für den Ausbau der Sportschule Malente. Der Beirat des Verbandes bewilligte auf einer Sitzung die Eigenmittel in Höhe von rund 330 000 Euro. Den Rest der Umbaukosten in Höhe von 3,715 Millionen Euro tragen - wie bereits berichtet - der DFB (1,8 Millionen), Bund und Land (1,385 Millionen Euro) und der Norddeutsche Fußball-Verband (200 000 Euro).

Bei drei Enthaltungen wurde die SHFV-Investition ohne größere Diskussion beschlossen. "Es ist schließlich auch ein Gewinn für den gesamten Verband", erklärte ein zufriedener Präsident Hans-Ludwig Meyer. Ein großer Teil der Summe wird aus einer Rückstellung in Höhe von 200 000 Euro beglichen.

Dennoch sind natürlich auch im laufenden Betrieb Einsparungen vorzunehmen, um die zusätzlichen Kosten auffangen zu können. "Das soll in allen Bereichen geschehen", sagt Meyer, der die Höhe der Sparmaßnahmen auf etwa 10 Prozent bezifferte. Die vom Vorstand ausgearbeiteten Sparpläne sollen am 26. Februar auf einer Beiratstagung beschlossen werden.

Zuvor stehen in einigen Bereichen noch Diskussionen an. So echauffierten sich die Verbandsschiedsrichter über den Vorschlag, dass sie künftig sämtliche Fahrtkosten zu Ausbildungsmaßnahmen selbst tragen sollen. "Das ist für unser gemeinsames Ziel, die Förderung und Erhaltung junger Schiedsrichter, alles andere als förderlich", betonte der erfahrenste Unparteiische des SHFV, Sönke Glindemann. "Auch Trainer und Auswahlspieler erhalten für diese Maßnahmen keine Erstattungen", warb Meyer um Verständnis. Die aufkommenden Wogen sollen am heutigen Abend in einem Gespräch mit dem Verbandsschiedsrichterausschuss geglättet und mögliche andere Lösungen diskutiert werden. Meyer betonte in diesem Zusammenhang, dass die bisherigen Sparpläne nur Vorschlagscharakter haben.

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