Sechs Neuzugänge für den VfR Neumünster

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17. Juni 2013, 08:05 Uhr

Bei aller Vorfreude auf den Pokal geriet am Wochenende fast ein wenig in den Hintergrund, dass der VfR Neumünster die Verpflichtung von gleich fünf Neuzugängen bekannt gegeben hat. Nachdem zu Wochenbeginn wie erwartet Sturm-Rückkehrer Christopher Kramer (Holstein Kiel) einen Vertrag unterschrieben hatte, wurden am Freitag auch die Torhüter Jannis Gabrielides (22, SV Meerssen/Eerste Klasse Niederlande = 5. Liga), Marc Aaron Kassler (18, Holstein Kiel U 19/Bundesliga) sowie die beiden Mittelfeldspieler Felix Schlagelambers (20, vom SH-Liga-Vizemeister Holstein Kiel II) und Ermir Zekjiri (24, VfB Lübeck/Regionalliga) sowie Offensivstratege Kevin Zschimmer (20, Hallescher FC II/Oberliga) vorgestellt. Alle Neuen unterschrieben Verträge bis 2015.

Mit dem Kaltenkirchener Kassler, der im Übrigen auch ein Torwarttraining für den VfR-Nachwuchs anbieten wird, und dem Osterrönfelder Schlagelambers wurden zwei Kicker am Freitag offiziell vorgestellt; "nur" zwei, weil Zekjiri bereits im Urlaub weilt und der gebürtige Hamburger Gabrielides zurzeit noch seinen Verpflichtungen an der Universität zu Maastricht nachkommt. "Mit diesen Transfers gehen wir konsequent unseren Weg mit jungen Spielern weiter", betonte VfR-Vorsitzender Detlef Klusemann. Der 49-Jährige möchte nun noch zwei Angreifer und zwei Verteidiger verpflichten. Ein interessanter Akteur sei etwa Stürmer Conrad Azong vom Ligarivalen Victoria Hamburg, "den müssten wir allerdings aus einem laufenden Vertrag herauskaufen", erklärte Klusemann. Großer Hoffnungsträger sei da eher ein 1,93 Meter langer Stoßstürmer, dessen Namen der Clubboss noch nicht verraten wollte. "Ihn würden wir liebend gerne holen, doch es ist der Wunsch des Vaters, dass der Spieler seine Ausbildung beendet. Er geht ins dritte Lehrjahr als Groß- und Außenhandelskaufmann. Wir suchen händeringend ein Unternehmen, das ihn einstellt", verriet Klusemann.

Weiter offen ist die Zukunft von Gentian Durak und Kusi Kwame. Letzterer tendiert zu einem Wechsel in den westdeutschen Raum, "und wir werden keine Wildcard in unserem Kader für ihn bereit legen", sagte Klusemann, der mit 20 Feldspielern und drei Torhütern in die Saison gehen möchte.

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