Vom Sprinter zum Profifußballer : Probetraining: Sprintstar Usain Bolt will beim BVB vorspielen

Hat offenbar eine Karriere als Fußballer im Blick: Weltrekord-Sprinter Usain Bolt.
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Hat offenbar eine Karriere als Fußballer im Blick: Weltrekord-Sprinter Usain Bolt.

Im März will er voraussichtlich sein fußballerisches Können beim Bundesligisten Borussia Dortmund testen.

shz.de von
09. Januar 2018, 11:24 Uhr

Dortmund | Sprint-Legende Usain Bolt träumt weiter von einer Karriere als Profifußballer und wird nach eigenen Angaben im März beim Bundesligisten Borussia Dortmund vorspielen. „Wenn Dortmund sagt, dass ich gut genug bin, bleibe ich dran und trainiere hart“, sagte der 31-jährige Jamaikaner der britischen Tageszeitung Sunday Express.

Bolt, der seine Leichtathletik-Laufbahn nach den Weltmeisterschaften im August beendet hatte, zieht dem BVB allerdings einen anderen Klub vor, sollte es mit dem Umstieg klappen. „Einer meiner größten Träume ist es, bei Manchester United zu unterschreiben“, sagte der achtmalige Olympiasieger.

Dem Test in Dortmund fiebert Bolt entgegen. „Das macht mich nervös“, sagte der 100- und 200m-Weltrekordler: „Eigentlich werde ich nicht nervös. Aber diesmal ist es etwas anderes, es ist Fußball.“ Er werde Zeit zur Eingewöhnung brauchen, „aber dann wird es laufen“.

Bolt hat bereits Kontakt zum früheren ManUnited-Teammanager Alex Ferguson aufgenommen. „Ich habe ihm gesagt, dass er ein gutes Wort für mich einlegen soll. Er sagte mir, dass er schauen will, was er tun kann, wenn ich fit genug sein sollte.“

Sprint-Duell mit Aubameyang

Bereits 2016 hatte es erste Gerüchte über eine Umschulung des Weltklasse-Sprinters zum Profifußballer gegeben. Zunächst wurde von einem Scherz oder einer Marketingmaßnahme gesprochen. Bolt wird vom gleichen Ausrüster (Puma) gesponsert wie der DFB-Pokalsieger. Hans-Joachim Watzke „Aki“ vom BVB betonte damals jedoch: Das ist ernst gemeint.

Im März könnte es also offenbar ein spannendes Sprint-Duell im BVB-Training zwischen Bolt und Stürmerstar Pierre-Emerick Aubameyang geben. Es heißt, dieser sei auf den ersten 30 Metern schneller als der Weltrekordler über 100m- und 200m-Sprint.

Trend: Stars trainieren bei Profi-Fußballlclubs

Immer wieder versuchen sich Stars aus anderen Tätigkeitsfeldern als Fußballer. Nicht nur Usain Bolt, der offenbar ernsthafte Ambitionen einer Umschulung hegt, sondern auch Publikumslieblinge wie Popstar Justin Bieber kicken hin und wieder bei europäischen Spitzenclubs.

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