Neues vom HSV : Neuer HSV-Vorstand Frank Wettstein hält an Trainer Hollerbach fest

Ein Trainerwechsel beim HSV ist vorerst nicht geplant.

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08. März 2018, 12:43 Uhr

Hamburg | Bernd Hollerbach soll zumindest vorerst Trainer beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten Hamburger SV bleiben. „Stand heute halte ich einen Trainerwechsel nicht für möglich. Hollerbach ist Bestandteil des Teams“, sagte Hamburgs neuer Vorstand Frank Wettstein am Donnerstag, kurz nachdem sich der Club von Vorstandschef Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt getrennt hatte.

 

Hollerbach wollte den Personalumbruch in der Führung des HSV nicht bewerten. „Ich bin von Herrn Wettstein informiert worden, dass er der neue starke Mann im Verein ist“, sagte Hollerbach bei der turnusmäßigen Pressekonferenz am Donnerstag. „In den letzten Wochen und Monaten war es immer unruhig.“ Beim vergangenen Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 habe seine Mannschaft aber gezeigt, dass sie sich auf Fußball konzentrieren könne.

Hollerbach riet seinen Spielern, sich ausschließlich auf Fußball zu konzentrieren. „Ich sage ihnen, dass sie im Moment nicht so viel lesen sollen“, sagte der 48 Jahre alte Franke. Wie die Kaderplanungen im Verein nun ablaufen sollen, wisse er nicht, sagte der Coach. „Dazu wird der Verein sicherlich was bekanntgeben.“ Ob ein Trainerwechsel beim HSV im Laufe der Saison noch möglich sei, wollte Wettstein nicht sagen.

Hollerbach ist in sechs Spielen als HSV-Coach noch ohne Sieg (drei Niederlagen, drei Unentschieden). Am Samstag spielt der HSV beim Tabellenführer FC Bayern München. Hamburg ist Tabellen-Vorletzter und hat nur noch geringe Chancen, den ersten Bundesliga-Abstieg der Clubgeschichte zu verhindern.

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