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Fußball : Watzke: Kein Sportdirektor für den Profibereich

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Hans-Joachim Watzke kann die Diskussionen um einen Sportdirektor beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) nicht nachvollziehen.

shz.de von
erstellt am 15.Sep.2013 | 22:08 Uhr

Der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund glaubt, «dass der DFB einen Mann für den Jugendbereich benötigt. Ich sehe nicht wirklich, warum für den Profibereich ein Sportdirektor da sein muss», sagte er in einem Interview des Fachmagazins «Kicker».

«Ich wüsste nicht, warum das, was da zu tun ist, und was ja schon wenig genug ist, nicht Oliver Bierhoff mit übernehmen kann. Der ist Europameister, der hat alles im Fußball erlebt. Warum kann er das nicht machen? Er muss ja nicht auch Trainer sein, wir haben ja einen Trainer», meinte Watzke. Dafür brauche man keinen Sportdirektor. Bierhoff, Teammanager der Nationalmannschaft, sieht Watzke auch als Mittler zwischen DFB-Präsidium und Bundestrainer. Bierhoff sei doch nicht nur dafür da, die Flüge zu buchen. Er habe doch sehr wohl auch eine Fachkenntnis, die man nutzen könne.

Wenn es jedoch um Konzepte für den Nachwuchs und strategisches Arbeiten gehe, mache ein Sportdirektor Sinn. Von daher stehe er DFB vor einer Grundsatzentscheidung. «Die U 21 gehört in den Zuständigkeitsbereich des neuen Sportdirektors - oder eben nicht. Wenn die U 21 zur A-Nationalmannschaft gehört, dann ist Oliver Bierhoff der neue Ansprechpartner, und wenn sie nicht dazugehört, dann der Sportdirektor.»

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