Fußball : Löw sieht noch «Möglichkeiten» im Mittelfeld

Joachim Löw hat auf der «Sechser»-Position viele Alternativen.
Joachim Löw hat auf der «Sechser»-Position viele Alternativen.

Nach der schweren Knieverletzung von Sami Khedira setzt Joachim Löw im Hinblick auf die Fußball-WM im kommenden Jahr noch größere Hoffnungen auf eine rasche Rückkehr der verletzten Mittelfeldakteure Bastian Schweinsteiger und Ilkay Gündogan in den Spielbetrieb.

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16. November 2013, 18:41 Uhr

«Ich glaube, dass Bastian Schweinsteiger - da ist die OP (am Fuß) super verlaufen - rechtzeitig zurückkommt. Ich bin mir auch sicher, dass Ilkay Gündogan zurückkommt», sagte der Bundestrainer in der ARD-Sportschau.

Vize-Kapitän Schweinsteiger vom FC Bayern München wird ebenso wie der Dortmunder Gündogan, der seit August wegen hartnäckiger Rückenprobleme pausieren muss, frühestens im neuen Jahr ein Comeback feiern können. Die Nationalelf verfüge noch über «Möglichkeiten» im defensiven Mittelfeld, beschwichtigte Löw. Er zählte namentlich Toni Kroos sowie Lars und Sven Bender auf. Auch die offensiveren Mesut Özil und Mario Götze nannte er. Mit Kapitän Philipp Lahm plane er auch nach der neuen Entwicklung weiter als rechter Verteidiger.

Bei Khedira, der beim 1:1 in Mailand gegen Italien einen Kreuzband- und Innenbandriss im Knie erlitten hatte, ist Löw skeptischer. Er sprach von einem «Fünkchen Hoffnung» für eine Teilnahme des am Samstag operierten Profis von Real Madrid an dem am 12. Juni 2014 beginnenden Turnier. Er wolle aber «keinen Zeitdruck» aufbauen. Ein Kreuzbandriss erfordert ein halbes Jahr Pause.

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