Fußball : Die Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Thomas Müller konnte sich nicht wie gewohnt in Szene setzen.
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Thomas Müller konnte sich nicht wie gewohnt in Szene setzen.

Die Nachrichtenagentur dpa hat die Einzelkritiken für die deutschen Nationalspieler zusammengestellt:

shz.de von
15. November 2013, 22:52 Uhr

Neuer: Deutschlands Nummer 1 war selten gefordert. Beim Gegentor von Abate chancenlos (28.). Auf dem Posten bei Marchisios Schuss (51.).

Höwedes: Rechts hinten taugt der Schalker nur zum Ersatzmann. Viel Einsatz, mitunter zu ungestüm. Pfostenschuss in der Nachspielzeit.

Boateng: Der Münchner spielt sich fest im Abwehrzentrum. Gutes Stellungsspiel, eng am Mann, konsequent und souverän im Zweikampf.

Hummels: Der Dortmunder hatte etliche gute Aktion. Traf mit dem Kopf nach Kroos-Ecke (8.). Allerdings schlechte Befreiung vor dem 1:1.

Jansen: Löw setzte hinten links auf den Hamburger. Mit Licht und Schatten in der Defensive, schwache Flanken bei den Vorstößen.

Lahm: Der Alleskönner spielte wieder im Mittelfeld. Bewies gutes Spielverständnis, defensiv aber ist er kein Bollwerk vor der Abwehr.

Müller: Der Münchner tat sich auf dem rechten Flügel schwer, wurde oft hart angegangen. Nicht so dynamisch und zwingend wie gewohnt.

Khedira: Der Real-Profi agierte weit vorgezogen, trieb mit Wucht an. Pech beim Pfostenschuss (17.). Musste nach Zweikampf verletzt raus.

Kroos: Bemühte sich als Antreiber aus der Tiefe, tauchte aber nach der Pause zu sehr ab. Einige gute Standards wie beim Hummels-Tor.

Schürrle: Ließ seine Dynamik und den Zug zum Tor aufblitzen. Traf aus der Distanz die Latte (32.). Nach hinten muss er mehr arbeiten.

Götze: Fremdelte in der Spitze. Der Techniker war kaum eingebunden ins Spiel. Zu halbherzig in seinen Aktionen - ausgewechselt (60.).

Reus: Überraschend nicht in der Startelf. Kam für Schürrle (59.), konnte aber keine zwingenden Offensivaktionen starten.

Özil: Grippegeschwächt kam der Spielmacher erst nach einer Stunde. Viel bewegen konnte er nicht, ein vergeblicher Distanzschuss.

Sven Bender: Nach Khediras Verletzung (67.) sollte der Dortmunder mit seiner Zweikampfstärke die Italiener aufhalten. Haute sich rein.

Lars Bender: Der Leverkusener kam kurz vor Schluss für Müller zur Ergebnissicherung.

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