Fußball : Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Deutschlands Torschütze Mario Götze (l) und Mats Hummels rechtfertigten ihre Einsätze mit guten Leistungen.
Deutschlands Torschütze Mario Götze (l) und Mats Hummels rechtfertigten ihre Einsätze mit guten Leistungen.

Neuer: Von seinen Vorderleuten erneut allein gelassen. Ohne Chance bei den Gegentoren. Bekam Larssons Freistoß-Knaller auf die Nase.

shz.de von
15. Oktober 2013, 22:48 Uhr

Lahm: Legte gleich wieder los wie ein Aufziehmännchen. Dann aber defensiv mehr gefordert. Letzte Viertelstunde auf Sechser-Position.

Boateng: Das war nicht gut. Stand bei ersten zwei Gegentoren falsch. Konnte so die Pässe in die Spitze nicht abfangen. Hummels: Wirkte nach drei Spielen Pause sehr konzentriert. Probleme aber in der Abstimmung. Diesmal dürfte es weniger Kritik geben.

Jansen: Beim ersten Gegentor ausgespielt. In der Offensive aber mit guten Vorstößen und scharfen Hereingaben. Bleibt eine WM-Alternative.

Schweinsteiger: Ein 100er-Jubiläum ohne Fortune. Verlor Zweikämpfe vor zwei Gegentoren. Nicht der große Regent im Mittelfeld.

Kroos: Der Verbindungsspieler war längst nicht so effektiv wie gegen Irland. Fand mit seinen Pässen selten die Spieler in der Spitze.

Müller: Legte gut los. Sein Kopfball ging an die Latte (12.). Danach mit mancher Kunstpause. Zur Halbzeit für Götze raus.

Özil: An seinem 25. Geburtstag anfangs mit ungewohnten Fehlpässen. Schoss aber sein achtes Quali-Tor und gab das Signal zur Aufholjagd.

Schürrle: Was für ein toller Abend für den Wahl-Engländer! Erster Dreierpack im DFB-Trikot. Sieggarant und so ein gesetzter WM-Fahrer.

Kruse: Immer anspielbar und guter Ballverteiler. Legte für Özils Tor auf. Rechtfertigte Löws Vertrauen im Pflichtspiel-Startdebüt.

Götze: Ganz starke Rückkehr. Traf nach acht Minuten auf dem Platz. Legte dann für Schürrle auf. Das gefiel bestimmt auch Uli Hoeneß.

Höwedes: Sollte in der Schlussviertelstunde als rechter Verteidiger ein erneutes 4:4 verhindern. Tat dies robust. Dafür verwarnt.

Draxler: Kam für gut neun Minuten für Özil. Für Akzente blieb dem jungen Schalker keine Zeit.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen