Nächste Klatsche für Eutin 08

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21. November 2011, 09:05 Uhr

Eutin 08 geht weiter mit Riesenschritten in Richtung Kreisliga. Gegen Eintracht Groß Grönau setzte es erneut eine derbe 2:6-Niederlage. Dabei zeigten nur wenige Eutiner Akteure Verbandsliganiveau.

Groß Grönau ging bereits mit der ersten Aktion in Führung. Nach einem Eckball fehlte die Zuordnung und Florian Hahn hatte keine Mühe, das 0:1 zu erzielen. Bei den Gastgeber keimte in der zwölften Minute Hoffnung auf. Tim Schmahl wurde von den Beinen geholt. Der Gefoulte verwandelte den Strafstoß selbst zum 1:1. Doch wenige Minuten später gingen die Gäste durch Maurice Bröker erneut nach einem Eckball in Führung. In der 24. Minute ermöglichte ein leichtsinniger Ballverlust von Inan Akyol den Groß Grönauern das 1:3 durch Simon Knöbel. Aus Eutiner Sicht kam es noch schlimmer. Den Gästen gelang es immer wieder, mit einfachen spielerischen Mitteln die 08-Abwehr zu entblößen, weil die Abseitsfalle nicht funktionierte und die Zuordnung verloren ging. So traf die Eintracht, jeweils nach Steilpässen zum 1:4, wobei Fynn Bath ein Eigentor unterlief und zum 1:5 durch Peter Kienle (41.). Im zweiten Durchgang präsentierten sich die Eutiner, die auf Libero umgestellt hatten, stabiler. Die Gastgeber bemühten sich zwar, allen voran durch Jan Savcenko, die wenigen Chancen blieben jedoch ungenutzt. Erst Akyol traf zum 2:5 (85.), doch kurz darauf stellte Momme Möller den alten Abstand wieder her.

"In der ersten Halbzeit war das eine Vorführung. Wir haben viel zu viele einfache Fehler gemacht. Nach der Pause wurde es besser, aber eine Siegchance hatten wir nie", bilanzierte 08-Co-Trainer David Hallmann.

Eutin 08: Bath - Palazzoni, Brunstein (65. F. Masannek), Plath, Schmahl, Framke (46. Schmidt), Saliger, Savcenko, Paaschburg, Tagge, Akyol

Groß Grönau: Lohmann - Janzen (61. Iwouha), Mats Möller, Dziavlowski, Broeker, Moldenhauer, Meister, Momme Möller, Hahn (78. Bolte), Kienle (71. Oldenburg), Knöbel.

SR: Michaelis (Kiel)

Zuschauer: 80

Tore: 0:1 Hahn (2.), 1:1 Schmahl (12., Foulelfmeter), 1:2 Bröker (15.), 1:3 Knöbel (23.), 1:4 Bath (26., Eigentor), 1:5 Kienle (41.), 2:5 Akyol (85.), 2:6 Momme Möller (88.).

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