Kein Trainer bei Bayern München : Medien: Thomas Tuchel wird Wenger-Nachfolger beim FC Arsenal

Folgt Jürgen Klopp und Pep Guardiola in die Premier League: Thomas Tuchel.

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Thomas Tuchel hat Uli Hoeneß einen Korb gegeben. Nach einem Jahr Pause wechselt der Trainer nach London.

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25. März 2018, 12:08 Uhr

München/London | Thomas Tuchel wird laut „Kicker“ neuer Trainer beim FC Arsenal. Wie das Fußball-Fachblatt am Sonntag berichtet, soll der ehemalige Coach von Borussia Dortmund bei den Gunners Nachfolger von Trainerlegende Arsène Wenger (68) werden und bereits einen Vertrag unterzeichnet haben. Einen Zeitpunkt für die Amtsübernahme wird nicht genannt. Wengers Vertrag läuft noch bis 2019, der Franzose ist in London nach einer erneut enttäuschenden Saison aber umstritten. Von Tuchel und dem FC Arsenal gab es zunächst keine Reaktion zu dem Thema. Die „Bild“ berichtet hingegen, dass auch noch ein Wechsel zu Paris St. Germain möglich ist.

Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte zuvor berichtet, dass Tuchel im Sommer nicht neuer Trainer des FC Bayern München werde, er stehe „bei einem anderen Top-Klub im Ausland im Wort. Damit kam Bayern für ihn nicht mehr infrage.“ Laut der „SZ“ hatte sich die sportliche Führung des FC Bayern erst am Freitag gemeinsam darauf verständigt, Tuchel zu verpflichten, darauf folgte die unerwartete Absage des gebürtigen Krumbachers. Der 44-Jährige galt als Jupp Heynkes' Wunschnachfolger.

Seit seiner Trennung vom BVB im vergangenen Mai ist Tuchelr ohne Trainer-Job. Offenbar hat das dauerhafte Offenhalten der Trainerfrage durch Bayern-Präsident Uli Hoeneß, der immer wieder betonte, am liebsten mit Heynckes weiterzumachen, dazu geführt, dass der FC Bayern im Sommer nur eine C-Lösung auf der Trainerbank präsentieren kann. Die Bayern hatten betont, in jedem Fall einen „deutschen Trainer“ verpflichten zu wollen, weshalb das Kandidatenfeld jetzt stark eingeschränkt ist. Schon bei der Suche nach einem Sportdirektor hatte Hoeneß mehrere Absagen kassiert, darunter von Philipp Lahm.

In London würde Tuchel auf die deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Shkodran Mustafi treffen. In Henrich Mchitarjan und Pierre-Emerick Aubameyang stehen zwei Ex-Dortmunder bei den Gunners unter Vertrag. Per Mertesacker beendet seine aktive Laufbahn und wird Jugendkoordinator bei Arsenal. Eine andere Personalie bietet durchaus Konfliktpotenzial: Das Tischtuch zwischen Trainer Tuchel und dem heutigen Arsenal-Chefscout Sven Mislintat war zu Dortmunder Zeiten zerschnitten. Nun würden sie sich bei Arsenal in gleicher Konstellation wiedersehen.

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