zur Navigation springen

Endspurt auf dem Transfermarkt : Medien: FC Bayern holt Olympia-Star Serge Gnabry und verleiht ihn an Werder Bremen

vom
Aus der Onlineredaktion

Dass Gnabry in die Bundesliga wechseln würde, galt als wahrscheinlich. Bayern München hatte allerdings niemand auf der Rechnung.

shz.de von
erstellt am 30.Aug.2016 | 10:15 Uhr

Bremen/London | Serge Gnabry, der überragende Spieler der deutschen Fußball-Mannschaft bei Olympia, steht vor einem Wechsel zu Bayern München. Nach Informationen von „Sky“ wird der 21-jährige Silbermedaillengewinner, der noch beim englischen Erstligisten FC Arsenal unter Vertrag steht, von München aus postwendend an Werder Bremen verliehen, wo er den Ausfall von Max Kruse kompensieren soll.

Beide Clubs wollten sich am Dienstag offiziell nicht dazu äußern. Allerdings steht der Deal auch laut „Syker Kreiszeitung“ kurz bevor. Der Wechsel des Linksaußen zum FC Bayern kommt überraschend. Erst vor wenigen Tagen hatte Schalke-Manager Christian Heidel konstatiert: „Bis auf den FC Bayern beschäftigen sich 17 von 18 Bundesligaklubs mit ihm.“ Die Münchner hatten außerdem verkündet, nicht mehr auf dem Transfermarkt aktiv werden zu wollen. Der gebürtige Stuttgarter Gnabry hatte bei Sommerspielen von Rio de Janeiro sechs Turniertore erzielt und vor allem in der Gruppenphase mit wichtigen Treffern brilliert.

Bei den Münchnern steht auf den Außenpositionen ein Generationswechsel an. Die legendäre Flügelzange bestehend aus Arjen Robben und Franck Ribéry kommt langsam in die Jahre, der Vertrag des Franzosen läuft am Saisonende aus. Als Alternativen stehen in dieser Saison allerdings Douglas Costa, Kingsley Coman und Thomas Müller bereit. Für Gnabry wäre kein Platz.

Der Spieler war 2011 vom VfB Stuttgart nach London gewechselt, konnte sich bei Arsenal aber nie durchsetzen. Das Transferfenster für Käufe schließt an diesem Mittwoch um 18.00 Uhr.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen