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Reaktionen bei Twitter : Löw ohne Führerschein: „Verzichten auf Autokorso“

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Der Bundestrainer musste seinen Lappen abgeben. Er war zu oft zu schnell auf den Straßen unterwegs. Bei Twitter sorgen Löws Tempoverstöße für Hohn und Spott. Einige sprechen von einer Doppelmoral – und vom HSV.

Joachim Löw will künftig häufig die Bahn nutzen. Das muss er auch. Denn der Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft musste wegen wiederholter Tempoverstöße seinen Führerschein abgeben. „Selbstverständlich stehe ich dazu, dass ich manchmal leider zu schnell gefahren bin, ich weiß, dass ich mich hier zügeln muss. Ich habe meine Lektion gelernt und werde mein Fahrverhalten ändern“, wurde Löw vom Deutschen Fußball-Bund zitiert. Schön und gut. Aber mit Hohn und Spott muss der Mann, der unsere Elf in Brasilien zum WM-Titel führen soll, jetzt leben.

Die Chancen, dass Deutschland bei der WM überhaupt ins Halbfinale einzieht, hat sich durch Löws Problem mit Geschwindigkeiten erhöht. Warum? Weil er ja schon vor der Weltmeisterschaft 2006 seinen Lappen abgeben musste. Der Schwarzwälder, damals noch Assistent von Jürgen Klinsmann, ist nämlich Wiederholungstäter. Eigentlich ist die ganze Sache also streng genommen ein gutes Vorzeichen. Zumindest, wenn uns Platz 3 am Ende reicht.

So setzt auch dieser Nutzer auf ähnliches Engagement der DFB-Elf, wie es ihr Trainer auf Deutschlands Straßen gezeigt hat:

Hoffnung macht Joachim Löw Google. Denn der Internet-Konzern geht unter die Autohersteller. Er stellte einen ersten Prototypen seines eigenen selbstfahrenden Fahrzeugs vor. Das nimmt nicht nur ZDF-Journalist Thomas Walde mit einem Augenzwinkern auf.

Ach ja, mittlerweile ist auch der wahre Grund für Löws Verkehrsverstöße durchgesickert. Zumindest meint das dieser Nutzer zu wissen. Und nein: Es handelt sich nicht um den echten Harald Schmidt.

Auch interessant: Der Bundestrainer wird plötzlich ein Kandidat für den HSV.

Einige Twitterer finden die Angelegenheit aber gar nicht so lustig – und sprechen von einer Doppelmoral. Der Grund: Nach dem verlorenen Pokalfinale gegen Bayern München soll Dortmunds Kevin Großkreutz angetrunken in einem Berliner Hotel gepöbelt und sogar in der Lobby uriniert haben. Die sportliche Leitung des DFB-Teams machte dem Nationalspieler anschließend klar, dass es bei weiteren Verfehlungen klare Konsequenzen geben werde.

Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff sieht die ganze Angelegenheit allerdings mit Humor. „Das ist nichts besonderes, so etwas passiert. Wir werden mit unserem Generalsponsor Mercedes-Benz sprechen, dass man Jogi nur noch Autos gibt, die tempolimitiert sind“, sagte er im Südtiroler Teamquartier.

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erstellt am 28.Mai.2014 | 12:08 Uhr

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