Langersehntes Lebenszeichen des TSV Nord

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14. Februar 2011, 08:05 Uhr

Nach den drei Auftaktniederlagen zu Beginn der Rückserie schaffte der TSV Nord Harrislee beim BVB Füchse Berlin mit 28:28 (15:11) den ersten Punktgewinn im neuen Jahr. Es war ein erstes sportliches Lebenszeichen in diesem Jahr. Und das obwohl der neuerliche Ausfall einer absoluten Leistungsträgerin die Aufgabe in Berlin nicht gerade erleichterte. Doch auch ohne Svenja Vogeler, die sich am Mittwoch im Training einen Bänderriss im Fuß zuzog, konnte das Team der Harrisleerinnen in diesem vom Kampf geprägten Spiel einen wichtigen Zähler mit nach Hause nehmen. "Das Ergebnis ist gerecht und spiegelt den Spielverlauf wieder. Was mich sehr zufrieden stimmt, ist das gute Auftreten der Mannschaft", stellte TSV-Coach Thomas Blasczyk seinem Team ein Pauschallob aus. Zunächst fanden die Gäste aus dem hohen Norden allerdings schwer ins Spiel. "Ich denke, da spielten auch noch die Negativerlebnisse der letzten Zeit eine Rolle" (Blasczyk). Die Gastgeberinnen führten zunächst mit 3:0 (4.), 6:3 (11.) und wenig später mit 9:6 (19.). Nun kam aber die beste Zeit des TSV. Gestützt auf eine "überragende Mareike Vogel" (Blasczyk) im Tor kämpfte sich der TSV ins Spiel zurück und fand auch Antworten auf die zum Teil überharte Gangart der Berlinerinnen. Mit sieben Treffern drehte Nord das Spiel, führte dadurch in der 27. Minute mit 13:9 und konnte diesen Vorsprung bis zur Pause verteidigen. Nach dem Wechsel unterliefen dem TSV allerdings wieder einige leichte Fehler, die die Füchse postwendend bestraften. Aus der komfortablen Führung wurde spätestens ab der 38. Minute beim Spielstand von 16:16 der weitere Verlauf des Spiels zur reinen Nervensache. Tor um Tor wechselte nun die Führung, ohne dass sich ein Team absetzen konnte. In der Schlussminute konnten dann die Füchse die 28:27-Führung des TSV noch egalisieren, sodass es bei der Punkteteilung blieb. Insgesamt überwogen aber eindeutig die positiven Erkenntnisse des Spiels. Besonders die Leistungssteigerung einiger Spielerinnen gegenüber den bisherigen Auftritten in der Rückserie stimmen optimistisch.

Füchse Berlin: Schidlewski - Fritsche, Bohle, Görl (2), de Beer (1), Förster, Blödorn (11), Hartlinger (2), Leib, Loll, Harlander, Sviridenko (3), Trumpf (5), Rüh (4).

TSV Nord Harrislee: Vogel, Höhnke - Volquardsen (1), Schulz (3), Schibrath (2), Bruder, Roth, Maier (5), Legarth (9/4), Schäfer (7), Behrensen (1), Hering.

SR: Daniel Porebska/Tobias Schween.

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