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Fußball Bundesliga : Kühne-Millionen beim HSV: Diese Spieler könnten jetzt kommen

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Anteilseigner Klaus-Michael Kühne stellt Millionen für Transfers zu Verfügung. Die Kaderplanung wird überdacht.

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2016 | 12:11 Uhr

Hamburg | Der HSV muss eigentlich sparen, doch durch neue Millionen von Investor Klaus-Michael Kühne eröffnen sich neue Transfermöglichkeiten. Bei der Entscheidung für Darmstadts Torhüter Christian Mathenia und Union Berlins Bobby Wood dürfte es bleiben, aber alle anderen geplanten Transfers und Verlängerungen werden nochmals überdacht. Das schreibt das Hamburger Abendblatt. Gut sieht es für Emir Spahic aus.

Die Kaderplanung, die Knäbel und Beiersdorfer dem Aufsichtsrat schon vorgestellt hatten, gerät wieder ins Wanken. Anteilseigner Klaus-Michael Kühne soll dem HSV noch mal bis zu 50 Millionen Euro für Transfers zur Verfügung stellen und damit neue Optionen schaffen.

Der Bosnier Spahic gilt zwar als streitbarer Spieler, der eine Mannschaft aber sportlich weiter bringen kann. Sein Vertrag soll nun verlängert werden, weil ein spielerisch ebenso guter Ersatz bisher zu teuer war. Mit Kühnes Geld könnte auch ein anderer Innenverteidiger verpflichtet werden, das Abendblatt vermutet jedoch, dass Spahic bleibt.

Auch bei der Suche nach Verstärkungen im defensiven Mittelfeld kann man sich jetzt in anderen Preiskategorien umsehen. Bisher kamen laut dem Abendblatt Kölns Kevin Vogt und Mainz' Julian Baumgartlinger in Frage. Auch der viel teurere Tonny Vilhena von Feyenoord Rotterdam war im Gespräch. Er wurde von Scout Michael Schröder vorgeschlagen, es zieht ihn aber zum AC Mailand. Außerdem wird der 19-jährige Wilfred Ndidi vom KRC Genk intensiv beobachtet. Er spielte bereits für das nigerianische Nationalteam.

Bis es zu Vertragsabschlüssen kommt, wird es aber wohl noch etwas dauern. Die neue Kaderplanung muss mit Kühne abgestimmt werden. Und auch im Team hinter dem Team werden laut Abendblatt nach dem Weggang von Peter Knäbel und Thomas Westphal noch Stellen besetzt werden müssen.

Nachdem Ex-Sportchef Peter Knäbel am Montag beurlaubt wurde, soll er nun ganz formell gehen. Bis Donnerstagabend gab es allerdings noch keine Einigung über die Höhe der Abfindung. Auch bis der Auflösungsvertrag von allen Partien unterschrieben ist, dürfte es noch etwas dauern. Vorangetrieben werden soll das Ende des Kapitels Knäbel von HSV-Justiziar Julius Becker und Finanzvorstand Frank Wettstein.

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