Neues vom HSV : Zweite Bundesliga: Diese Rekorde können die Hamburger jetzt brechen

Die Fans halten ihrem Verein die Treue.

Die Fans halten ihrem Verein die Treue.

Sie wollen auf direktem Weg wieder aufsteigen, bis dahin gilt es ihre Erstklassigkeit unter Beweise zu stellen.

shz.de von
18. Juni 2018, 20:41 Uhr

Hamburg | Der Bundesliga-Dino hat einen klaren Fahrplan: Schnellstmöglich wieder in die erste Bundeliga. Auf dem Weg dahin hat der HSV die Chance einige Rekorde der Zweiten Liga zu brechen.

Ein Ziel, dass sich bei diesem Plan anbietet, wäre alle 34 Spieltage auf einem Aufstiegsplatz der Tabelle zu stehen. Das hat bisher nur der Karsruher SC in der Saison 2006/07 geschafft.

Wenn die Hamburger Profis es zudem auf über 76 Tabellenpunkte bringen, können sie die bisher beste Saisonbilanz übertreffen. Diesen Rekord hält aktuell der Hertha BSC. In der Saison 2012/2013 gewannen sie 22 Spiele, spielten zehn Mal unentschieden und fuhren zwei Niederlagen ein. Maximal sind 102 Punkte möglich. In ihrer besten Bundesliga-Saison holten die Rothosen im Jahr 1982/83 übrigens ganze 72 Punkte.

Die besten Torjäger

Um das zu erreichen, muss neben der Verteidigung auch der Angriff auf Hochtouren laufen und die Gegner mit vielen Toren auf Abstand halten. Die Bestmarke für den höchsten Sieg in der zweiten Bundesliga liegt hier bei 11:0. Das ist das Ergebnis des Spiels Arminia Bielefeld gegen Arminia Hannover in der Saison 1979/1980. Mit 10:2 gewannen der FC St. Pauli in der Saison 1974/75 gegen den VfL Wolfsburg sowie der Freiburger FC gegen den FV 04 Würzburg in der Saison 1979/80. Der höchste Sieg nach Einführung der eingleisigen 2. Bundesliga gelang dem FC Hansa Rostock in der Saison 2008/09 mit einem 9:0 gegen die TuS Koblenz. Bis 1981 spielten die Zweitligisten aufgeteilt in eine Nord- und Süd-Liga.

Naheliegender ist für den HSV der Rekord des teuersten Zweitliga-Kaders der Geschichte. 61,9 Millionen Euro ist die Hamburger-Mannschaft laut transfermarkt.de wert. Allerdings sind beim HSV bis Saisonstart noch einige Transfers geplant. Der Kader ist zur Zeit mit 32 Spielern noch zu groß und der Gehaltsetat soll auf unter 30 Millionen Euro gesenkt werden. In der vergangenen Saison lag der Maximalwert bei unter 24 Millionen Euro.

Fans, Fans, Fans

Der Weg zur Zuschauer-Bestmarke in der zweiten Liga scheint bereits geebnet zu sein. Mehr als 20.000 Dauerkarten hat der HSV bereits verkauft. Damit haben 90 Prozent der Mitglieder ihre Dauerkarten auch für die zweite Liga behalten. Außerdem gibt es knapp 5000 neue Mitglieder im Verein, damit wurde mit 81.377 eingetragenen Fans (Stand 1. Juni) immerhin schon ein neuer Vereinsrekord aufgestellt. Um einen neuen Besucherrekord bei ihren Heimspielen in der Zweiten Liga aufzustellen, müssen mehr als 50.691 Zuschauer im Schnitt ins Stadion kommen. Diese Marke stellte der VfB Stuttgart in der vergangenen Saison auf. 

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