Neues vom HSV : Ticketpreise: Bis zu 64 Euro für die 2. Bundesliga

Besuche im Volksparkstadion sind auch in der zweiten Liga kein Schnäppchen.

Besuche im Volksparkstadion sind auch in der zweiten Liga kein Schnäppchen.

Fans des Hamburger SV müssen bei einzelnen Spielen trotz des Abstiegs tief in die Tasche greifen.

shz.de von
03. Juli 2018, 11:17 Uhr

Hamburg | Trotz des erstmaligen Abstiegs des Hamburger SV in die 2. Fußball-Bundesliga werden die Portemonnaies der Fans bei Einzelspielen nicht entlastet – im Gegenteil. Kosteten die Sitzplätze für das Auftaktspiel in der Vorsaison gegen den FC Augsburg noch zwischen 21 und 46 Euro, müssen die HSV-Anhänger für das Nordderby gegen Holstein Kiel am 3. August (20.30 Uhr) zwischen 26 und 64 Euro auf den Tisch legen. Die Nachfrage dürfte aufgrund der Brisanz des Spiels dennoch hoch sein. Derzeit können nur Mitglieder Tickets für die erste Zweitliga-Partie der HSV-Geschichte erwerben, der freie Vorverkauf startet am 10. Juli.

Auch gegen Bielefeld wird es teuer

Der Verein rechtfertigt die höheren Ticketpreise damit, dass es sich bei der Partie gegen die Kieler, die in der Bundesliga-Relegation am VfL Wolfsburg gescheitert waren, um eine Partie der Kategorie B handele. Somit sind gegen St. Pauli oder den 1. FC Köln ähnlich teure Eintrittspreise zu erwarten.

Auch bei weniger namhaften Gegnern wie Arminia Bielefeld – der Tabellenvierte der Vorsaison gastiert am dritten Spieltag im Volksparkstadion – langt der HSV scheinbar zu: Die Preistabelle auf der Homepage des Vereins weist zwischen 26 und 53 Euro für einen Sitzplatz aus. Wie es dann gegen Sandhausen oder Heidenheim aussieht, wird sich noch zeigen.

 

Einen anderen Weg hatten die Hamburger bei den Dauerkarten eingeschlagen, hier waren die Preise um bis zu 19 Prozent gesunken. Rund 23.000 Fans wollen bei der Mission Wiederaufstieg helfen.

Was wird aus Andreas Ivan?

Am vergangen Freitag überzeugte Probespieler Andreas Ivan die HSV-Verantwortlichen mit seinem Fünferpack beim 18:0-Erfolg gegen den Landesligisten Büdelsdorfer TSV – und das, obwohl der 23-Jährige mit einer Schultereckgelenkssprengung spielte, wie Trainer Christian Titz nun verriet. Der Zweitligist würde den Deutsch-Rumänen, der zuletzt für den Regionalligisten Waldhof Mannheim auflief, gerne mit ins Trainingslager nach Österreich (8. bis 14. Juli) nehmen, um ihn dort gegen ZSKA Moskau zu testen. Ivan schaut sich aber offenbar auch nach anderen Angeboten um, zumindest nahm er am Montag nicht am Training der Hanseaten teil. 

Wood und Papadopoulos in der Warteschleife

Das Gleiche galt für Bobby Wood und Kyriakos Papadopoulos, die zunächst ihre Laktattests absolvieren mussten. Beide sollen nun erst einmal ihren Trainingsrückstand aufholen. Der HSV würde die Großverdiener gerne verkaufen, um Transfererlöse zu erzielen und den Gehaltsetat zu senken.

Eine Verstärkung für die Flügel könnte laut Hamburger Morgenpost schon in den Startlöchern stehen. Jairo Samperio – Bundesliga-Fans kennen ihn aus seiner Zeit beim FSV Mainz 05 – soll demnach vor dem Sprung in die Hansestadt stehen. Der 24-jährige Spanier spielte zuletzt für UD Las Palmas und wäre ablösefrei zu haben.

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