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Neues vom HSV : Rick van Drongelen für die Innenverteidigung, Mathenia patzt im Testspiel

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Beim Testspiel weckt ein 18-Jähriger von Sparta Rotterdam das HSV-Interesse. Das Trainingslager in Österreich endet mit einer Niederlage.

Hamburg | Auf der Suche nach einem weiteren Innenverteidiger ist der Hamburger Sportverein offenbar fündig geworden. Der Nordclub bestätigte am Dienstag sein Werben um Rick van Drongelen vom niederländischen Erstligisten Sparta Rotterdam. „Rick van Drongelen fehlt heute im Training bei Sparta Rotterdam. Wir sind mit ihm und dem Club in konkreten Gesprächen“, twitterte der HSV vor der Abreise aus seinem österreichischen Trainingslager in Längenfeld/Tirol.

 

Auf den 18-Jährigen waren die Hanseaten im ersten Testspiel während ihres Aufenthalts im Ötztal aufmerksam geworden. Beim 1:1 gegen den Verein aus der Ehrendivision hatte der Youngster die Niederländer in Führung gebracht, die Bakéry Jatta später ausgleichen konnte.

HSV-Sportchef Jens Todt hatte wiederholt betont, dass sein Club vor allem noch Bedarf in der Abwehrzentrale habe. Denn mit Mergim Mavraj, Kyriakos Papadopoulos und Bjarne Thoelke stehen Trainer Markus Gisdol derzeit lediglich drei gelernte Innenverteidiger zur Verfügung. Kommen soll darüber hinaus auch noch ein Linksverteidiger.

0:2 gegen Antalyaspor - Christian Mathenia patzt im Testspiel

Gisdol wollte beim Testspiel am Montagabend gegen den SüperLig-Klub Antalyaspor eine neue Phase seiner Trainertätigkeit einleiten und eine neue Spielidee präsentieren. Doch davon war wenig zu sehen. Stattdessen holten sich die Hanseaten, die sich in ihren bisherigen Testspielen (3:5 gegen Kiel, 1:1 gegen Sparta Rotterdam) nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatten, die nächste Niederlage ab und verloren 0:2.

 

Die Tore erzielten in Schwaz bei Innsbruck der Brasilianer Maicon (39. Minute) und der frühere Superstar Samuel Eto'o per Foulelfmeter (60.). Verursacht hatte den Strafstoß HSV-Keeper Christian Mathenia. Er kam am Fünfer zu spät an den Ball. „Das war glasklar. Der Ball war frei, ich wollt’ mich draufwerfen, das war ein wenig unglücklich“, sagte er nach der Partie.

Die Hamburger waren in der ersten Halbzeit zwar das spielbestimmende Team, ihnen fehlte jedoch die Durchschlagskraft. So traf etwa Neuzugang André Hahn in der 26. Minute nur die Querstange. Danach kam wenig. Im zweiten Durchgang verflachte das Spiel zusehends nach zahlreichen Wechseln.

Nicht nur in der Offensive, auch in der Defensive offenbarten sich Schwächen bei den Hamburgern. Vor allem in der Viererkette. Bezeichnend: Weil Gideon Jung und Kyriakos Papadopoulos (Wadenprobleme) angeschlagen passen mussten, blieben für die Innenverteidigung nur noch Mergim Mavraj und Bjarne Thoelke. Mavraj wurde zur Pause ausgewechselt, die zweite Hälfte musste Thoelke (Neuzugang vom Karlsruher SC aus Liga 2) alleine im Abwehrzentrum neben Diekmeier bestreiten. Dem HSV täte also eine Neuverpflichtung auf dieser Position mehr als gut.

Die Hamburger kehren am Dienstag in die Heimat zurück. Dann sind zwei Tage frei, nächstes Training ist am Freitag.

(mit dpa)

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erstellt am 01.Aug.2017 | 12:20 Uhr

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