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Mögliche Rückkehr zum HSV : Rafael van der Vaart ist „Integrationsfigur“

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Nicht als Spieler, sondern als Repräsentant des Vereins wäre eine Rückkehr des 33-Jährigen zum HSV denkbar. Van der Vaart sei Vorbild vieler junger Fußballer, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Karl Gernandt.

Hamburg | Eine Rückkehr auf den Rasen beim Hamburger SV wird es für den bei Betis Sevilla ausgemusterten Fußball-Profi Rafael van der Vaart nicht geben. „Nein, die Zeit der klassischen Zehner ist vorbei“, sagte der HSV-Aufsichtsratsvorsitzende Karl Gernandt am Montag der Deutschen Presse-Agentur zum ehemaligen Kapitän der Hanseaten. Er hatte am Vortag zusammen mit dem 33 Jahre alten Niederländer und dessen Sohn das 3:2 Im Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach auf der Tribüne verfolgt.

Van der Vaart war im Sommer ablösefrei vom HSV nach Sevilla gewechselt, wo auch der frühere Hamburger Abwehrspieler Heiko Westermann spielt. Schon in Hamburg hatte seine Formkurve nach unten gezeigt.

Vorstellbar sei eine Rolle als Repräsentant des norddeutschen Clubs: „Rafael ist eine Integrationsfigur, ein Vorbild für viele junge Fußballer. Er hat hier für viele emotionale Höhepunkte gesorgt und von sich aus eine hohe Anhänglichkeit an den HSV.“ Der HSV wolle in Zukunft verdiente Spieler einbinden, dazu gehöre auch Marcell Jansen.

Gernandt wünscht van der Vaart „eine bessere Klarheit für seine Zukunft: Er möchte die letzte Phase seiner Karriere auf dem Rasen selber gestalten“. Beim 2:2 seines Noch-Arbeitgebers am Samstag in La Coruna gehörte der Mittelfeldspieler nicht einmal mehr zum Kader. Nach nur sieben Einsätzen wollen die Spanier ihn trotz eines Dreijahresvertrags wieder abschieben. Eine Möglichkeit besteht in China, wo das Transferfenster noch bis zum 26. Februar offen ist.

 

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erstellt am 15.Feb.2016 | 13:35 Uhr

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