Neues vom HSV : Puzzeln bei der Kaderplanung, neue Transfergerüchte um Jann-Fiete Arp

Der Hamburger SV möchte Jann-Fiete Arp gerne halten.
Der Hamburger SV möchte Jann-Fiete Arp gerne halten.

Für das Sturm-Talent will der FC Bayern München 2,5 Millionen Euro zahlen. Zu wenig für den HSV.

shz.de von
13. Juni 2018, 19:10 Uhr

Hamburg | Der HSV kommt mit seiner Kaderplanung nicht so recht voran: Der Verein muss erst Spieler verkaufen, um dann neue kaufen zu können. Denn Investor Klaus-Michael Kühne stockt das Hamburger Budget erst dann weiter auf, wenn er dafür auch mehr Anteile bekommt, das ist für die HSV-Bosse keine Option. Der Gehaltsetat soll von über 50 auf etwa 30 Millionen Euro reduziert werden.

Aktuell stehen 33 Spieler im Kader für die anstehende erste Zweitliga-Saison. 24 bis 27 sind am Ende das Ziel des HSV, berichtet die „Hamburger Morgenpost“. Dabei hat der Verein auch noch Spieler im Auge, die er kaufen möchte. „Es ist kein Geheimnis, dass wir gern drei, vier, fünf neue Spieler noch dazu holen würden. Aber wir kennen die Situation im Verein, es gibt Spieler mit bestehenden Verträgen, das gilt es zu respektieren. Wir können uns erst wieder ein Stück weit bewegen, wenn Spieler den Verein verlassen. Es bringt nichts, wenn wir mit einem 35-Mann-Kader in die Saison gehen“, sagt Cheftrainer Christian Titz dem „NDR-Journal“.

Walace steht noch beim Hamburger SV unter Vertrag.
Christian Charisius
Walace steht noch beim Hamburger SV unter Vertrag.
 

Neue Bewegung könnten jetzt Bobby Wood und Walace bringen. Für Walace gibt es laut „Hamburger Morgenpost“ mehrere Anfragen aus Italien und Brasilien. Zuletzt zeigte Hannover 96 Interesse an Wood. Es stand zur Debatte, dass der US-Amerikaner nach Hannover ausgeliehen wird.

Wie geht es mit Jann-Fiete Arp weiter?

Auch der Weggang von Jann-Fiete Arp ist wieder ein Thema. Die „Bild“ berichtet, dass sich der Angreifer bereits mit dem FC Bayern München über einen Wechsel einig sei und nur der Zeitpunkt noch nicht feststehe. Der Vertrag des Youngsters läuft 2019 aus, dann könnte er ablösefrei gehen. In diesem Sommer verlangt der HSV acht Millionen, zahlen wollen die Bayern aber nur 2,5 Millionen Euro. Trainer Titz sagte kürzlich, sein Stand sei, dass der Angreifer für Hamburg spielen wolle.

Hamburgs Rick van Drongelen (li.) im Zweikampf.

Hamburgs Rick van Drongelen (li.) im Zweikampf.

 

Rick van Drongelen hält sich ebenfalls einen Abschied vom Zweitligisten offen. „Sie haben mich nach meiner Zukunft gefragt, und ich habe gesagt, dass ich in diesem bitteren Moment für den Verein nicht über mich persönlich sprechen möchte. Da war meine Zukunft zweitrangig“, sagt der Verteidiger der „Bild“. Auch das Interesse anderer Bundesliga-Clubs und von Ajax Amsterdam bestätigt der 19-Jährige. Sein Abschied aus Hamburg sei aber nicht beschlossene Sache: „Ich denke, die Zweite Liga ist auch stark, vielleicht so stark wie die Erste Liga in Holland. Ich glaube, in der Zweiten Liga geht’s noch mehr über Zweikämpfe. Aber harte Zweikämpfe – das ist genau mein Ding. Ich mag das!“

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