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Fussball-Bundesliga : Neues vom HSV: Wechselt Köln-Verteidiger Mergim Mavraj an die Elbe?

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Der Innenverteidiger könnte in der Winterpause kommen. Er soll zwei Millionen Euro kosten.

Hamburg | Möglicherweise wechselt Kölns-Innenverteidiger Mergim Mavraj in der Winterpause zum HSV. Das berichtet die „Hamburger Morgenpost“ (Mopo). Der 30-jährige Albaner soll demnach zwei Millionen Euro kosten und beim HSV einen Vertrag bis 2019 unterschreiben.

Beim Spiel gegen Leverkusen am Mittwochabend stand Mavraj noch für die Kölner auf dem Platz. Es war wohl sein letzter Auftritt. Angeblich soll der Verein ihm schon eine Freigabe aus seinem noch bis zum Saisonenende laufenden Vertrag gegeben haben. Der FC-Stammspieler soll am Rhein deutlich weniger verdienen, als er es beim HSV würde.

Mavrja könnte beim HSV die wackelige Defensive stärken. Für Köln spielt er seit 2014. Eine größere Verletzung durch einen Knorpelschaden erlitt er 2015 und musste danach lange pausieren. In der Bundesliga stand Mavraj auch schon für Bochum und Greuther Fürth auf dem Platz. Für Albanien bestritt er 33 Länderspiele. Entdeckt und gefördert wurde er einst von keinem Unbekannten beim HSV: Es war Bruno Labbadia zu Darmstädter Zeiten.

Dass Mavraj Köln tatsächlich Richtung Hamburg verlässt, ist auch den Worten seines Trainer Peter Stögers nicht unwahrscheinlich: „Mergim hat nach einer wirklich beschissenen Verletzung eine unglaubliche Entwicklung genommen und ist ein Fixposten geworden. Er hat jetzt eine Anfrage auf dem Tisch, über die ich mich für ihn wahnsinnig freue, denn noch vor einem Jahr hat kein Mensch nach ihm geschrien“, sagte er nach dem Leverkusen-Spiel.

Wer wird neuer Sportdirektor beim HSV?

Der geschasste Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer wird den HSV endgültig Ende Dezember verlassen und nicht als Sportchef bleiben. Nun muss Beiersdorfers Nachfolger Heribert Bruchhagen die langwierige Suche weiterführen. Die Listen der Absagen ist bereits lang. Christian Hochstätter (53/Bochum), Nico Hoogma (48/Almelo), Horst Heldt (47/zuletzt Schalke) und Dortmunds Chef-Scout Sven Mislintat (44) kommen nicht.

Die „Bild“-Zeitung spekuliert über alternative Kandidaten. Demnach käme Ex-Hannover-Manager Dirk Dufner (48) infrage. Er soll gute Kontakte zu Bruchhagen haben. Wie Dufner zurzeit ohne Job ist Jens Todt (46), der die Funktion des Sportdirektors zuletzt beim Karlsruher SC ausübte. Todt war einst Nachwuchs-Chef beim HSV.

Ein guter Mann für die Position beim HSV könnte Alexander Rosen (39) von TSG Hoffenheim sein. Mit ihm hatte HSV-Trainer Markus Gisdol bereits erstklassig zusammengearbeitet. Bei Hoffenheim holte Gisdol Rosen damals aus dem Nachwuchs zu den Profis.

Bruchhagen sagte, er wolle sich bei der Sportchef-Suche nicht unter Zeitdruck setzen lassen. „Selbstverständlich kenne ich im Markt die Protagonisten. Aber einfach aus eigenem Gusto heraus jemanden zu platzieren, halte ich nicht für sinnvoll“, sagte er am Donnerstag. Für die Gespräche nehme er sich „intensiv Zeit“.

Sein Amtsvorgänger Dietmar Beiersdorfer werde noch eine Woche mit ihm im selbem Büro arbeiten, sagte der 68-Jährige. „Dietmar führt noch zwei Transferschienen, die er angebahnt hat, zu Ende.“ Ob es sich bei einem der zwei Spieler um Mavraj handelt, wollte Bruchhagen nicht bestätigen.

(mit dpa)

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erstellt am 22.Dez.2016 | 13:06 Uhr

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