Im Trainingslager : Neues vom HSV: POGBA, Rotterdam und Dolmetscher-Verbot

Großer Bruder eines ganz Großen: Mathias Pogba von Sparta Rotterdam.

Großer Bruder eines ganz Großen: Mathias Pogba von Sparta Rotterdam.

Vor dem Testspiel gegen Sparta Rotterdam: Markus Gisdol hofft auf bessere Leistung als gegen Holstein Kiel.

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25. Juli 2017, 10:27 Uhr

Imst | Beim HSV ist mal wieder Testspieltag. Nach der kläglichen Niederlage im Nordduell  gegen Holstein Kiel im Rahmen des sh:z-Fußballsommers geht es am heutigen Dienstag in Imst (Österreich) ab 18.30 Uhr gegen einen GROSSEN NAMEN. Nein, nicht Sparta Rotterdam ist gemeint. Die Mannschaft aus der Hafenstadt ist in der vergangenen Saison als 15. der Eredivisie nur aufgrund der besseren Tordifferenz der Relegation entgangen.

Der große Name heißt POGBA. Nicht Paul Pogba, sondern der zwei Jahre ältere Mathias. Den Marktwert des Mittelstürmers gibt transfermarkt.de mit 250.000 Euro an. Von Juve zu ManUnited ging es für Bruder Paul letzten Sommer für 105 Mio. Euro.

HSV-Trainer Markus Gisdol will nach dem müden Kick in Neumünster „das sehen, was wir im Training üben“. Laut hsv.de steht im Trainingslager morgens Ausdauer- und nachmittags Kraft- und Athletiktraining im Mittelpunkt. Und, wer hätte es gedacht bei einem Trainingslager vor der Saison: Taktik.

Hamburgs Luca Waldschmidt wird einige Wochen pausieren müssen.
Jörg Sarbach
Hamburgs Luca Waldschmidt wird einige Wochen pausieren müssen.
 

Der gemeine HSV-Fan hofft nun, dass die jüngsten Einheiten mit Ernst angegangen wurden. Der Kader ist fast vollständig, Douglas Santos fehlt noch, und Lucas Waldschmidt soll im Rahmen des Trainingslagers noch seine Innenbandverletzung aus dem Spiel gegen Kiel auskurieren, schreibt der HSV in einer Mitteilung.

Apropos Santos: Der darf sich in Imst derzeit noch ausruhen, will nach der langen Saison, die im letzten Sommer für ihn quasi schon mit Olympia begann, beim HSV jetzt richtig durchstarten, verriet er welt.de.  Ein erster Schritt soll sein, dass er im Trainingslager ohne Dolmetscher auskommen muss. Trainer Gisdol laut bild.de: „Wir machen den Deutschunterricht mit den Spielern ja nicht umsonst. Wenn sie sechs oder zwölf Monate im Land sind, können sie sich verständigen. Ihnen dann den wegzunehmen, der ihnen alles erleichtert, soll dazu führen, dass sie einen Schritt mehr in die Mannschaft machen.“ Auch für Walace gilt deshalb das „Dolmetscher-Verbot“.  Dabei könnte der vielleicht uns Beobachtern dabei helfen, einmal final zu klären, ob bei dem Brasilianer das Endungs-E mitgesprochen wird oder nicht.

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