Gefährliche Körperverletzung : Neues vom HSV: LKA ermittelt nach Rauchbomben-Aktion bei Abstiegsspiel

<p>Polizisten rennen auf den Rasen des Volksparkstadions.</p>

Polizisten rennen auf den Rasen des Volksparkstadions.

Das vorerst letzte Spiel des HSV in der Bundesliga endete mit schlimmen Bildern. Jetzt wird mit Härte ermittelt.

shz.de von
04. Juni 2018, 07:03 Uhr

Das Landeskriminalamt (LKA) ermittelt in bisher neun Verfahren gegen Menschen, die sich beim letzten Saisonspiel des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV an Straftaten beteiligt haben sollen. Unter anderem werde ihnen gefährliche Körperverletzung und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz vorgeworfen, teilte die Polizei mit. Zudem habe die Videoauswertung elf weitere – bisher unbekannte – Tatverdächtige hervorgebracht. Weitere Ermittlungen der Fachdienststelle „Sportgewalt LKA 121“ dauerten an.

Nach Schätzungen des HSV und der Innenbehörde hatten rund 100 Menschen in der Nordkurve des Volksparkstadions kurz vor Abpfiff des Spiels gegen Borussia Mönchengladbach in einer mutmaßlich geplanten Aktion Böller, Rauchtöpfe und bengalische Lichter gezündet. Die Partie musste für längere Zeit unterbrochen werden.

Die Polizei hatte darauf verzichtet, die Nordkurve zu stürmen. „Die Sicherheitskräfte haben besonnen und richtig reagiert“, sagte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Durch die Pyrotechnik sowie den Polizeieinsatz wurde nach Behördenangaben niemand verletzt.

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