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1. Fußball-Bundesliga : Neues vom HSV: Kühne bleibt spendabel, Uwe Seeler operiert

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Aus der Onlineredaktion

Seeler bekommt Herzschrittmacher, Kühne finanziert Transfers, Jatta vielleicht Richtung Osten.

shz.de von
erstellt am 20.Apr.2017 | 11:09 Uhr

Hamburg | „Uns Uwe“ Seeler erlebt gerade ein Auf und Ab mit seiner Gesundheit. 80 Jahre alt ist der Mega-Torschütze (404 Treffer für den HSV). Mitte März war bei ihm ein Tumor an der rechten Schulter entdeckt worden. Nach der Operation stand aber fest: Es war kein Krebs, die Geschwulst war nicht bösartig. „Ich habe kaum noch Schmerzen“, sagte er schon kurz nach der OP, ging in den Volkspark („Natürlich bin ich dabei. Das ist Ehrensache“) und sah den 2:1-Sieg des HSV gegen den 1. FC Köln.

Doch in den letzten Tagen klagte das HSV-Idol, es ginge ihm nicht gut. Laut „Bild“ wurden Ärzte und der Familienrat konsultiert. Das Ergebnis: Uwe Seeler muss erneut unters Messer, bekommt einen Herzschrittmacher. Am gestrigen Mittwoch war der Eingriff, und Seeler danach so optimistisch wie immer. „Mit geht es gut, die Pumpe läuft. Ich hoffe, bald wieder auf der Tribüne des Volksparkstadions zu sitzen.“ Am Samstag gegegn Darmstadt wird es wohl noch nicht klappen. Nächste Gelegenheit wäre dann am 7. Mai gegen Mainz.

Klaus-Michael Kühne auf der HSV-Tribüne.

Klaus Michael Kühne auf der HSV-Tribüne.

Foto: dpa/Archiv

Ein anderer wichtiger Mann für den HSV, mit fast 80 Jahren ebenfalls hochbetagt, ist Klaus-Michael Kühne. Seit Jahren hängen die Spielerkäufe der Rothosen am Tropf des Logistik-Milliardärs. Für die einen ist das Segen, für andere Fluch, aber es wird wohl auch in der nächsten Transferperiode so bleiben, wenn der HSV erstklassig bleibt (wovon wir jetzt einmal ausgehen).

„Herr Kühne verspürt weiterhin große Lust, gemeinsam mit dem HSV etwas Großes zu entwickeln. Wenn es gewünscht wird, steht er bereit“, zitiert die „Mopo“ Karl Gernandt, Kühne-Adlatus und bis Dezember Aufsichtsratschef des HSV, heute einfaches Mitglied. Leverkusen-Leihgabe Kyriakos Papadopoulus stehe ganz oben auf der Wunschliste der HSV-Oberen, spekuliert die „Mopo“ das Offensichtliche. „Allerdings streben auch beide Parteien an, dass der HSV sich irgendwann selbst finanzieren kann“, wird Gernandt noch zitiert. Aber wer weiß schon wann?

Bakery Jatta bei seinem Kurzeinsatz am 16. April gegen Werder Bremen.

Bakery Jatta bei seinem Kurzeinsatz am 16. April gegen Werder Bremen.

Foto: Imago/Ulmer
 

Bakery Jatta scheint Gerüchten zufolge in der Zukunftsplanung des HSV zumindest für die kommende Saison keine Rolle mehr zu spielen. Der 18 Jahre alte Mittelfeldmann kam im Sommer 2015 als Flüchtling aus Gambia nach Hamburg. Meist spielt er in der Zweitauswahl, in der Bundesliga schaffte er sein Debüt jüngst gegen Bremen, als er eingewechselt wurde.

In Rostock kursieren nun Gerüchte, Jatta werde im Sommer zur Hansa verliehen. Das scheint durchaus möglich. Traier Markus Gisdol hatte schon im Februar gesagt, er könne sich vorstellen, Jatta zu verleihen, ohne allerdings ein Ziel zu nennen. „Wir müssen über einen Zwischenschritt für ihn nachdenken“, hatte er damals gesagt.

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