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Vor Spiel auf Schalke : Neues vom HSV: Holtbys Abstellgleis und WM-Tristesse

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Aus der Onlineredaktion

Ex-Nationalspieler Holtby könnte schon im Winter den HSV verlassen. Sein Vertrag läuft aus.

shz.de von
erstellt am 13.Nov.2017 | 10:49 Uhr

Hamburg | Nach dem Playoff-Aus von Kyriakos Papadopoulos mit Griechenland ist es gut möglich, dass die Weltmeisterschaft 2018 in Russland ohne HSV-Beteiligung stattfindet. Die Helenen konnten ihr Hinspiel-Debakel gegen Kroatien im torlosen Rückspiel nicht mehr umbiegen und müssen passen. Am Montagabend (20.45 Uhr) entscheidet sich in Mailand beim Spiel Italien gegen Schweden, ob sich die WM-Tür auch für den derzeit verletzen Albin Ekdal verschließt. Schweden hat für eine solche Sensation bereits gut vorgelegt und das Hinspiel gegen den vierfachen Weltmeister mit 1:0 gewonnen.

 

Lewis Holtby braucht sich schon länger keine Hoffnungen mehr zu machen, für das Fifa-Turnier in Russland berufen zu werden. Am Dienstag ist es genau fünf Jahre her, dass Bundestrainer Joachim Löw ihn letztmals aufs Feld schickte. Vielmehr wird der dreifache deutsche Nationalspieler den Sommer wohl dazu nutzen müssen, seine sportliche Zukunft zu organisieren. Denn in Hamburg steht der ab Juli ablösefreie Mittelfeld-Mann auf dem Abstellgleis.

Für das Spiel gegen den VfB Stuttgart (3:1) hatte Trainer Markus Gisdol Holtby nicht mal mehr mit in den Kader berufen, zuvor durfte er nur als Joker ran. Auch lässt der Club ihn trotz seiner Bitten für die zweite Mannschaft in der 4. Liga auflaufen. „Wir wollen nicht unseren Talenten den Platz nehmen, sich zu entwickeln. Wir wollen von unten nach oben ausbilden und nicht von oben nach unten“, erklärte HSV-Coach Gisdol.

Der Vertrag des 27-jährigen Mittelfeldspielers, der 2015 für 6,5 Millionen Euro von den Tottenham Hotspurs an die Elbe wechselte, endet am 30. Juni 2018. Gut möglich, dass der HSV den Topverdiener schon im Winter ziehen lässt. Holtby, dessen Vater Engländer ist, wird schon seit längerem mit Newcastle United in Verbindung gebracht. Sportchef Jens Todt sieht die Spekulationen um seinen „Musterprofi“ gegenüber der „Hamburger Morgenpost“ gelassen: „Er wird  sicher seine Spiele in dieser Saison noch bekommen“.

Am Sonntag (15.30) spielt der HSV auswärts bei Holtbys Ex-Club Schalke 04.

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