zur Navigation springen

Kaderplanung für Saison 2017/18 : Neues vom HSV: Bruchhagen über „Chaos“ und „eitel Sonnenschein“

vom

Bisher keine Verkäufe und keine Neuzugänge: Wer spielt zum Saisonauftakt beim HSV? Der Chef nimmt Stellung.

von
erstellt am 12.Jun.2017 | 10:38 Uhr

Mit welcher Mannschaft geht der HSV in  die neue Saison? Wie teuer muss sie sein? Wie teuer darf sie sein? Gibt es über den Weg bei den Verantwortlichen so etwas wie Einigkeit? Oder eine „Chaos-Planung“, wie bild.de vergangene Woche schrieb

„Ausgeschlossen“ sei, dass zum Saisonstart ein Kader „auch nur in Ansätzen steht“, hieß es in dem Bericht weiter. Alle Berater der HSV-Spieler seien informiert, dass man für Verkäufe offen sei. Neuzugänge dagegen bislang: Fehlanzeige.

 

Was macht HSV-Chef Heribert Bruchhagen in einem solchen Fall: Er beantwortet Fragen, in denen er beschwichtigen kann. Und damit das auch aufgeht, lässt er sich die Fragen nicht von einem Journalisten stellen. Der könnte ja auch unangenehm fragen. Die Fragen stellt „hsv.de“. Ein bei vielen Vereinen der Bundesliga inzwischen übliches Vorgehen. Nun denn.

Der Eindruck von Chaos täusche, meint Bruchhagen. „Eitel Sonnenschein“, so eine der Fragen, gebe es aber auch „ganz und gar nicht“, so die Antwort. Zum Stand der Kaderplanungen sagt Bruchhagen: „Selbstverständlich arbeiten alle daran, zum Saisonstart eine komplette Mannschaft zu haben.“ Ah ja, sie arbeiten daran.

Tatsache ist, dass die Verlängerung mit Bobby Wood nach wie vor hängt, der Kauf aus der Leihe von Papa längst nicht in trockenen Tüchern und ansonsten keinerlei Neuzugang in Sicht ist außer vielleicht Julian Pollersbeck aus Kaiserslautern, dessen Ablöse 5 Mio. Euro betragen soll.

 

Trotz der Gefälligkeitsfragen drängt sich nach dem hsv.de-Interview mit Bruchhagen ein Verdacht auf: „Chaos“, wie bild.de meint, ist vielleicht noch übertrieben. Aber wir HSV-Beobachter schreiben uns schon einmal das Wort „Resterampe“ in den Stehsatz. Sieht so aus, als brauchen wir das noch.

Ach ja: Und dann gibt es zu der Frage, was sich der HSV leisten kann und was nicht, noch diesen Bericht über den verpassten „Geldsegen“ beim Demirbay-Abgang:

 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen