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Kostic, Arp, Salihovic : Neues vom HSV: Bangen und Hoffen mit den Nationalspielern

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Aus der Onlineredaktion

Während Fiete Arp in Indien auftrumpft, geht es im Hamburger Alltag um die Gesundung der Verletzten. Einer ist allerdings dazugekommen.

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2017 | 16:15 Uhr

Hamburg | Die Länderspielpause im Herbst bietet immer die Chance einer kleinen Zäsur. Beim HSV geht es in diesem Jahr vor allem darum, dass das Lazarett der verletzten Spieler kleiner wird. Zunächst machte sich am Wochenende Erleichterung breit. Der serbische Fußballverband lenkte nach Jens Todts vehementem Bestreben bei der Personalie Filip Kostic ein. Der angeschlagene Linksaußen bleibt zwar weiter bei der Nationalmannschaft, aber man hat sich mit den Serben darauf geeinigt, dass er im letzten Qualifikationsspiel für die WM gegen Georgien nicht zum Einsatz kommen wird.

 

Nun ist die Verletztenliste durch die Länderspielpause aber doch wieder gewachsen. Sejad Salihovic kehrte am Sonntag, an dem er seinen 33. Geburtstag feierte, vorzeitig von der bosnischen Nationalmannschaft in die Hansestadt zurück. Denn ein Mitspieler hatte dem Freistoß-Spezialisten im Training das Schienbein aufgeschlitzt, die Wunde musste mit sieben Stichen genäht werden. Wie lange Salihovic ausfallen wird, sollte eine eingehende Untersuchung zu Wochenbeginn ergeben, teilte der HSV dazu weiter mit.

Fest steht, dass der Profi nach der Partie gegen Belgien (3:4) auch das abschließende WM-Ausscheidungsspiel von Bosnien-Herzegowina gegen Estland am Dienstagabend verpassen wird. Die Hamburger hoffen, dass der 47-malige Nationalspieler bis Samstag zum nächsten Punktspiel beim FSV Mainz 05 wieder fit wird.

Es gibt weitere erfreuliche HSV-Nachrichten. Für HSV-Juwel Jann-Fiete Arp geht es bei der U17-WM in Indien am Dienstag gegen den Iran weiter. Im ersten Gruppenspiel hatte der 17-jährige Hoffnungsträger, der in der vergangenen Woche sein Bundesliga-Debüt feierte, das wichtige 1:0 erzielt. In der Vorschlussminute bereitete der Segeberger Arp – in schleswig-holsteinischer Koproduktion – auch das entscheidende 2:1 durch Noah Awuku (Holstein Kiel) vor. Angeblich ist Bayern München an dem jungen Stürmer interessiert, berichtet „mopo.de“ bezugnehmend auf einen Bericht auf „calciomercato.com“.

 

Die Rückkehr der Youngster Rick van Drongelen und Jonas Behounek ins Teamtraining ist nach vier Niederlagen in Folge ein echter Hoffnungsschimmer. Drei-Millionen-Zugang van Drongelen, der die ersten drei Punktspiele dieser Saison mitgemacht hat, war danach wegen eines Knochenödems ausgefallen. „Wir müssen jetzt von Tag zu Tag schauen“, sagte er im Hinblick auf die Partie in Mainz. Behounek musste zuletzt angeschlagen seine Teilnahme an einem Lehrgang der deutschen U20-Auswahl absagen, ist nun aber wieder fit.

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