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HSV-Spieler : Nach Prügelei mit Ordnern: Emir Spahic muss 75.000 Euro zahlen

vom

Zwei gute Nachrichten für Emir Spahic: Er trainiert wieder und das Verfahren gegen ihn wurde eingestellt.

Köln/Hamburg | Das Verfahren gegen den ehemaligen Leverkusener Fußballprofi Emir Spahic nach seiner Prügel-Attacke ist nach Informationen der „Kölnischen Rundschau“ eingestellt worden. Der Bosnier, der mittlerweile beim Hamburger SV spielt, muss eine Geldstrafe in Höhe von 75.000 Euro zahlen.

Das Geld komme drei Flüchtlingsorganisationen zugute, sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn. Zudem müsse der 35-Jährige 3500 Euro Schmerzensgeld zahlen.

Spahic war im April nach dem Pokal-Viertelfinale gegen Bayern München in eine handgreifliche Auseinandersetzung mit Leverkusener Ordnungskräften verwickelt gewesen. Spahic musste sich in dem Verfahren wegen Körperverletzung verantworten.

Unterdessen hat Emir Spahic sich im Trainingsbetrieb des Hamburger SV zurückgemeldet. Der Abwehrchef, der das Punktspiel am Freitag bei 1899 Hoffenheim (1:0) ebenso wie die ersten Einheiten dieser Woche verpasst hatte, nahm am Mittwoch wieder am Mannschaftstraining teil, gab der HSV via Twitter bekannt. Einem Einsatz des Bosniers im Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr) gegen Hannover 96 dürfte demnach nichts im Weg stehen.

Dagegen ist Ivo Ilicevic nach seiner Grippe noch nicht richtig fit. Der Offensivakteur absolvierte am Mittwoch aber immerhin einen Waldlauf. Individuell arbeiteten die Mittelfeldspieler Nicolai Müller und Marcelo Diaz. Der Chilene hatte das Training am Dienstag wegen Wadenproblemen vorzeitig beendet, hofft aber, bis zum 96-Spiel wieder fit zu sein. Er soll bis auf weiteres den frisch operierten Schweden Albin Ekdal (vier Monate Pause) im defensiven Mittelfeld vertreten. Im Training am Mittwoch übernahm Youngster Gideon Jung diesen Part.

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erstellt am 28.Okt.2015 | 17:32 Uhr

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