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HSV gegen BVB : Mehr Kontrollen: Worauf sich Fans in Hamburg einstellen sollten

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Spiel 1 nach dem Terror in Paris: Dietmar Beiersdorf appellierte an die Fans: „Lasst die Böller und Knaller zuhause!“

Hamburg | Nach den grausamen Anschlägen von Paris und dem abgesagten Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden in Hannover ist dieser 13. Bundesliga-Spieltag keiner wie jeder andere. Wenn der Hamburger SV am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky) Borussia Dortmund empfängt, rückt das Sportliche etwas in den Hintergrund.

Die Sicherheitslage

 

Das Spiel im Volksparkstadion findet unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen statt. Es soll verstärkte Einlasskontrollen und deutlich mehr Ordner geben. In zwei Gedenkminuten vor der Partie wird der Terroropfer und des verstorbenen Altkanzlers Helmut Schmidt gedacht. HSV-Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer appellierte an die Fans, keine Knaller oder Böller ins Stadion mitzubringen. Das wäre „ein falsches Zeichen und könnte Panik bereiten“.

Polizei und Verein raten zur frühzeitigen Anreise zu dem mit 57.000 Zuschauern ausverkauften Spiel. Zum einen wegen möglicher Verzögerungen durch die umfangreichen Einlasskontrollen, aber auch wegen des zeitgleich in der benachbarten Barclaycard-Arena stattfindenden Konzerts der Band „Unheilig“.

Nationalspieler zurück im Alltag

 

Direkt betroffen von den Vorfällen in Paris und Hannover waren die BVB-Nationalspieler Mats Hummels, Ilkay Gündogan und Matthias Ginter. Zu Gesprächen mit dem Trio sagte BVB-Coach Thomas Tuchel: „Wir sind dabei und werden natürlich nachhören. Aber ich habe da mehr Fragen als Antworten. Deshalb will ich meinen Spielern auch keine Ratschläge geben, sondern nur zuhören.“ Ginter sagte: „Es ist erschütternd, was gerade passiert. Natürlich hatte ich die Bilder von Paris noch im Kopf.“ Der 21-Jährige hat aber „hohes Vertrauen, dass jetzt die richtigen Schlüsse gezogen und noch mehr Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden“.

Wie es um die sportliche Situation der beiden Mannschaften bestellt ist, lesen Sie hier.

 

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erstellt am 20.Nov.2015 | 07:39 Uhr

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