Neues vom HSV : Medien: Vertrag von Mergim Mavraj aufgelöst

In diesem Trikot werden HSV-Fans Mergim Mavraj (re.), hier im Duell mit Leverkusens Leon Bailey, nicht mehr sehen.

In diesem Trikot werden HSV-Fans Mergim Mavraj (re.), hier im Duell mit Leverkusens Leon Bailey, nicht mehr sehen.

Der Hamburger SV zahlt dem Innenverteidiger wohl bis zu 300.000 Euro Abfindung, um ihn von der Gehaltsliste zu bekommen.

shz.de von
17. Juli 2018, 15:37 Uhr

Hamburg | Bis zu 300.000 Euro – so viel soll Fußball-Zweitligist Hamburger SV einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge die Abfindung für Mergim Mavraj wert sein. Die Hamburger versuchen den albanischen Innenverteidiger schon seit der Öffnung des Transferfensters loszuwerden, am Dienstagmittag wurde der Vertrag laut Hamburger Morgenpost aufgelöst.

 

Damit sich der finanzielle Verlust für Mavraj, der bei seinem neuen Verein – die Zweitligisten Deportivo La Coruña (Spanien) und Brescia Calcio (Italien) haben Interesse – weniger verdienen würde als in der Hansestadt, in Grenzen hält, wird er entschädigt. Für den HSV gilt es scheinbar einzig und allein, den ohnehin seit März aussortierten Verteidiger von der Gehaltsliste zu streichen. Erst kürzlich hatte Mavraj mit einer Foto-Montage auf Instagram für Aufregung gesorgt, als er sich im neuen HSV-Trikot zeigte.

Douglas Santos im Visier des VfL Wolfsburg

In den Planungen von Trainer Christian Titz spielt der brasilianische Linksverteidiger Douglas Santos eine zentrale Rolle. Allerdings gibt es nach Informationen des Hamburger Abendblatts eine lange Liste von Interessenten für den 24-Jährigen.

Im Visier anderer Klubs: Douglas Santos.
imago/Michael Schwarz

Im Visier anderer Klubs: Douglas Santos.

 

Demnach denken unter anderem der VfL Wolfsburg und englische Klubs über Santos nach. Sportchef Ralf Becker will den Olympiasieger von Rio zwar eigentlich auf keinen Fall verkaufen, könnte bei einem lukrativen Angebot aber doch schwach werden. Vor allem in England sitzt das Portemonnaie bekanntlich etwas lockerer, in den vergangenen Jahren zahlten die Vereine von der Insel immer wieder überhöhte Ablösesummen.

Unklar ist laut Hamburger Abendblatt im Falle eines Verkaufs des Brasilianers jedoch, wie viel Geld der HSV an Investor Klaus-Michael Kühne zurückzahlen müsste. Dieser hatte bei der Verpflichtung finanziell ausgeholfen.

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