Neues vom HSV : Medien: Kühne fordert bei Verkauf von Filip Kostic Millionen-Rückzahlung

Bleibt er? Geht er? Um Filip Kostic (rechts) ranken sich viele Fragen.

Bleibt er? Geht er? Um Filip Kostic (rechts) ranken sich viele Fragen.

Der Investor soll auf die Erstattung eines Zwölf-Millionen-Darlehens pochen, das er dem Hamburger SV 2016 gewährt hat.

shz.de von
24. Juli 2018, 10:57 Uhr

Hamburg | Die Arbeit wird für Ralf Becker nicht weniger. Der Sportchef von Fußball-Zweitligist Hamburger SV steht nicht nur vor der Aufgabe, nach den Knie-Verletzungen von Gideon Jung und Kyriakos Papadopoulos mit wenig Geld einen neuen Übergangs-Innenverteidiger zu finden. Er ist zusätzlich dazu gezwungen, mit dem Verkauf der WM-Fahrer Filip Kostic (Serbien), der am Dienstag den Leistungstest nachholt, und Albin Ekdal (Schweden) Einnahmen zu generieren.

Bei beiden Personalien gibt es allerdings eine Hürde: Klaus-Michael Kühne. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, besteht der Investor vor allem bei Filip Kostic (25) auf die Rückzahlung eines Darlehens, das er dem HSV 2016 für die 14-Millionen-Verpflichtung vom VfB Stuttgart gewährt hat. Dem Medienbericht zufolge stünden Kühne beim Verkauf von Kostic die ersten zwölf Millionen Euro der Ablöse zu.

HSV-Verantwortliche beschäftigen sich mit mehreren Optionen

Dabei ist nicht davon auszugehen, dass überhaupt ein Klub so viel Geld für den Serben, der in Hamburg noch einen Vertrag bis 2021 besitzt, auf den Tisch legen würde – sein Marktwert ist laut dem Portal transfermarkt.de mittlerweile auf sechs Millionen Euro gesunken. Immerhin gibt es aber Interessenten für den serbischen Nationalspieler, vor allem der FC Valencia soll Gefallen an ihm gefunden haben.

Eine verzwickte Situation also für die Verantwortlichen, die der Kühne-Forderung nach Abendblatt-Informationen nicht nachkommen wollen. Demnach gebe es nun mehrere Optionen, wie in der Sache weiter verfahren wird: Kostic bleibt in Hamburg; Kostic wird verliehen, wodurch der Bundesliga-Absteiger sein Gehalt sparen und die Transferrechte behalten würde; oder der HSV und Kühne einigen sich auf den Verzicht der Rückzahlung. Diese Variante sollen die HSV-Bosse favorisieren.

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