Neues vom HSV : Keine Lust mehr auf den HSV: Pierre-Michel Lasogga sucht etwas Neues

Pierre-Michel Lasogga

Derzeit spielt Pierre-Michel Lasogga als Leihstürmer für Leeds United.

Während Lasogga nicht mehr bei den Hamburgern kicken will, denkt Fortunas Torwart Raphael Wolf über einen Wechsel nach.

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26. März 2018, 12:20 Uhr

Hamburg | Für Pierre-Michel Lasogga scheint die Rückkehr zum HSV laut „Bild.de“ ausgeschlossen. Derzeit steht der 26-Jährige als Leih-Stürmer für Leeds United in der englischen Championship (2. Liga) auf dem Platz und fühlt sich dort mehr als wohl. Seine Ausleihe läuft im Sommer aus und einige englische Clubs aus der ersten Liga haben bereits an Lasoggas Tür geklopft. Seine Treffsicherheit hat ihn auf der Insel offenbar sehr beliebt gemacht. Der HSV hat derweil kein Interesse. In Hamburg läuft Lasoggas Vertrag noch bis 2019 doch der HSV will seine 3,4 Millionen Jahresgehalt laut „Bild.de“ einsparen.

Raphael Wolf wurde fünf Jahre lang beim HSV ausgebildet.
imago/Revierfoto

Raphael Wolf wurde fünf Jahre lang beim HSV ausgebildet.

 

Während Lasogga nicht beim HSV bleiben will, denkt Fortunas Torwart Raphael Wolf laut „Hamburger Morgenpost“ über einen Wechsel in die Hansestadt nach. Dort hat der 26-Jährige 2004 bis 2009 seine Karriere begonnen und fühlt sich mit dem Verein verbunden. Auch wenn diesem der Abstieg droht und sein jetziger Verein kurz davor steht, aufzusteigen.

Überlegungen, die bei Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel nicht gut ankommen. „Er stand vor der Saison auf der Straße, hatte keinen Verein. Bei uns hat er sich ins Rampenlicht gespielt. Für Torhüter ist es immer schwer. Viele haben sich verspekuliert. Wenn ich da nur an Fromlowitz oder Hildebrand denke. Wir haben viele gute Torhüter. Aber natürlich würde ich Raphael gerne behalten“, sagte der Fortuna-Coach der „Bild.de“.

Funkel sagte weiter, dass Wolf in Düsseldorf für die nächsten drei Jahre spielen könnte. Ein Angebot, welches er in seinem Alter nicht unterschätzen beziehungsweise wertschätzen sollte. Denn mit seinen 29 Jahren gehört Wolf nicht mehr zu den jüngsten Spielern.

Halilović spielt derzeit in Spanien

Dem Kroaten Alen Halilović droht gleich in zweifacher Hinsicht der Abstieg. Bis 2020 steht Halilović beim Hamburger SV unter Vertrag. Doch derzeit kickt der 21-Jährige als Leihspieler beim spanischen Verein Las Palmas, dem es genau wie dem HSV in der Bundesliga geht. Trotz einiger guter Spiele ist der Verein praktisch abgehängt. Sechs Punkte fehlen bis zum Relegationsplatz und damit ist er Drittletzter in der Tabelle. Die Hoffnung hat Halilović jedoch noch nicht aufgegeben. „Die Situation ist nicht einfach, aber es gibt immer noch viele Spiele. Wir müssen weiter kämpfen“, sagte Halilovic der „Hamburger Morgenpost“.

Steigt Las Palmas ab, wird es eng mit der vier Millionen Euro teuren Ablösesumme. Im Sommer sollte der 21-Jährige endgültig zu den Spaniern wechseln, so war es zumindest vereinbart. Jetzt wird spekuliert, ob er stattdessen zu zum spanischen Verein Sporting Gijon wechselt. Der HSV scheint für den Kroaten keine wirkliche Alternative zu sein.

Fiete Arp hat inzwischen laut „Hamburger Morgenpost“ eine Wohnung in der Hansestadt gefunden, sie jedoch noch nicht bezogen. Geplant ist, dass er nach dem Abitur aus dem Campus in die ersten eigenen vier Wände zieht.

Wiederaufstieg ist das Ziel für den HSV

Aufsichtsratschef Bernd Hoffmann will bei einem voraussichtlichen Abstieg des Hamburger SV aus der Fußball-Bundesliga sofort den Wiederaufstieg anstreben. „Mit mittelfristigen Zielen kann man hier nichts gewinnen“, meinte der 55 Jahre alte Vereinspräsident dem Radiosender NDR 90,3 am Sonntagabend. „Für jahrelange Aufbau-Arbeit hat man in Hamburg keine Zeit.“

Hoffmann nannte den HSV „eines der spannendsten Fußballprojekte der nächsten drei bis fünf Jahre“. Der HSV sei ligaunabhängig ein Topclub des deutschen Fußballs. Er freue sich auf die Neuausrichtung des Vereins nach Abschluss der laufenden Saison. „Jedes Unternehmen funktioniert umso besser, je besser es geführt wird“, sagte Hoffmann.

Die Lizenz für die die nächste Saison in der Bundesliga oder 2. Liga „kriegen wir hin“, betonte der Aufsichtsratschef erneut. Er baut dabei auch auf Investor Klaus-Michael Kühne. „Es gibt ein Signal, dass Herr Kühne uns weiter positiv begleitet.“

Einen Verkauf der Restaktien der HSV-Fußball-AG an Felix Magath, wie der sie laut eigener Aussage wünsche, ist derzeit nicht vorgesehen. Das wäre „die allerletzte Option“, erklärte Hoffmann. Ohnehin sind lediglich noch 1,09 Prozent der maximal möglichen 24,9 Prozent zu veräußern. Das entspricht einem Wert von rund drei Millionen Euro.Größter Aktionär ist der HSV e.V. mit derzeit 76,19 Prozent. Kühne hält 20,57 Prozent.

Jens Todt hat Frust über Beurlaubung überwunden

Zweieinhalb Wochen nach seiner Beurlaubung hat Jens Todt den Frust über das vorzeitige Ende seines Sportchef-Jobs beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV halbwegs überwunden. „Das ist am Ende alles sehr sauber gelaufen. Schön ist so eine Beurlaubung aber natürlich nicht“, sagte der 48 Jahre alte Ex-Nationalspieler dem „Hamburger Abendblatt“. Nach der unmittelbar zuvor erfolgten Trennung von Vorstandschef Heribert Bruchhagen hatte am 8. März Frank Wettstein als letztes verbliebenes HSV-Vorstandsmitglied Todt davon in Kenntnis gesetzt, dass dessen Tätigkeit ab sofort beendet sei.

Der Vertrag des einstigen Mittelfeldakteurs, der nach dem kaum noch abzuwendenden Abstieg des Tabellenletzten HSV auch in der 2. Liga seine Gültigkeit behalten würde, indes läuft noch bis zum Jahresende. Dass kurz nach ihm auch noch der von Todt verpflichtete Trainer Bernd Hollerbach gehen musste und durch U21-Coach Christian Titz ersetzt wurde, wollte der 48-Jährige nicht näher kommentieren. Nur so viel: „Ich wünsche Christian Titz sehr, dass er das Wunder noch schafft.“

Walace provoziert erneut – nächste Strafe droht

Mittelfeldspieler Walace droht nach der Strafversetzung in die Trainingsgruppe der U21-Mannschaft weiterer Ärger. Anstatt am Sonntag am Auslaufen des Regionalliga-Teams teilzunehmen, flog der Brasilianer zu einem Kurztrip nach Mailand. Um das der Öffentlichkeit mitzuteilen, postete er auf Instagram Fotos von sich aus der oberitalienischen Stadt.

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Ursprünglich sollte es in der dieser Woche ein Gespräch mit Trainer Christian Titz über Walaces Wiedereingliederung in den Profi-Kader geben. Das hat sich nunmehr erledigt. Stattdessen muss der 22 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler eine weitere Strafe befürchten. „Da gibt es morgen ein Gespräch. Dann wird das vom Verein sanktioniert“, sagte Titz am Montag. Wer die Grundregeln nicht einhalte, für den werde es schwer, betonte der Coach.

Walace hatte sich in der ersten Trainingswoche unter Titz' Führung geweigert, in die Innenverteidigung zu wechseln. Daraufhin hatte ihn der Nachfolger von Bernd Hollerbach aus dem Kader für das Heimspiel gegen Hertha BSC (1:2) gestrichen. Als Reaktion verzichtete Walace darauf, das Spiel mit seinen ebenfalls nicht berücksichtigten Mannschaftskameraden gemeinsam im Volksparkstadion zu verfolgen.

Spekuliert wird, ob der Brasilianer seinen Rauswurf provozieren will. Schon zu Jahresbeginn wollte er in die Heimat wechseln und war deshalb verspätet aus dem Urlaub zurückgekehrt. Der Vertrag des neun Millionen Euro teuren Olympiasiegers von Rio 2016 läuft in Hamburg bis Sommer 2021.

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