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Vereinshymne „Die Sonne scheint“ : HSV-Trainer Bruno Labbadia singt für Gegner Darmstadt

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Bruno Labbadia spielte und trainierte nicht nur für die Lilien aus Darmstadt - er sang auch noch bei ihrer Vereins- und Torhymne mit.

shz.de von
erstellt am 05.Nov.2015 | 11:47 Uhr

Hamburg | „Tor, Tor, Tor, Lilien vor, vor, vor, vor, schießt ein Tor! ooooohooooo“ Diese Textzeile wird am Samstag um kurz vor 18.30 Uhr durch das Darmstädter Böllenfalltor schallen. Darmstadt 98 trifft dann auf den Hamburger Sportverein. Für HSV-Trainer Bruno Labbadia ist es eine ganz besondere Rückkehr - aus zwei Gründen: Zum einen spielte und trainierte er jahrelang, zum anderen wird er sich Teile der Darmstadt-Hymne „Die Sonne scheint“ singen hören.

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, hat Labbadia 1984 im Hintegrundchor des Liedes von Alberto Colucci mitgewirkt. Der Bild-Zeitung sagte Labbadia: „Das Lied ist damals aus einer Laune heraus entstanden. Ich hätte nicht gedacht, dass es mich fast 30 Jahre später noch mal einholt." HSV-Fans sollten hoffen, dass Labbadia die Hymne nur beim Einlaufen hören muss. Sie wird nämlich auch bei einem Tor für die Darmstädter eingespielt.

„Die Sonne scheint“ - Auszüge aus der Darmstadt-Hymne

Die Sonne scheint, die Menge tobt und wartet auf ein Lilientor,

ole, ole, ola!

Die Sonne scheint, de Spieler sind alle bereit, es ist soweit,

ole, ole, ola!

Oh Lilie, Oh Lilie, Oh Lilie, ohohoh!

Oh Lilie, Oh Lilie, Oh Lilie, ohohoh!

Tor, Tor, Tor, Lilien vor, vor, vor, vor, schießt ein Tor, Tor, Tor, Lilien voooooooooooooooooooooooooooooooor!

Labbadia hatte laut Bild-Zeitung sogar einen großen Anteil daran, dass die Hymne überhaupt entstanden ist. Ursprünglich hieß das Lied „Go, go, go, to Mexiko“ und war als WM-Song gedacht. Die Wahl fiel allerdings auf „Mexiko mi amor“ von Peter Alexander. Labbadia und sein damaliger Mitspieler und jetziger Assistent Bernhard Trares hatten die Idee: „Bruno und Bernhard meinten, dass wir daraus ein Lied für Darmstadt machen müssten. Ich war anfangs nicht sonderlich begeistert. Ich habe es dann aber doch gemacht – unter der Voraussetzung, dass sie dabei sind,“ sagte Colucci der Bild.

Ein kleiner Vorschlag: Da Labbadia Spaß am Singen zu haben scheint, könnte er auch folgendes Lied aufnehmen. Dann wären alle HSV-Fans wieder versöhnt.

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