Fußball-Zweitligist : HSV-Sportvorstand Jonas Boldt: „Der Kader ist einen Tick zu groß“

Jonas Boldt, Sportvorstand beim HSV. /Archivbild
Jonas Boldt, Sportvorstand beim HSV. /Archivbild

28 Spieler stehen auf der Personalliste. Der Verein will den Kader verkleinern, aber auch keinen Spieler „verschenken“.

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05. August 2019, 11:03 Uhr

Fußball-Zweitligist Hamburger SV will seinen Kader verkleinern, hat damit aber Probleme. „Beim HSV wird kein Spieler vom Hof geschickt, der sich voll in den Dienst des Vereins stellt und nicht hängenlässt“, sagte Sportvorstand Jonas Boldt der „Hamburger Morgenpost“ (Montag). „Richtig ist aber, dass der Kader einen Tick zu groß ist.“

Auf der Personalliste des HSV stehen derzeit 28 Namen. Vasilije Janjicic und Tatsuya Ito sind bereits aussortiert worden und an die in der Regionalliga Nord spielende U21-Mannschaft abgeben worden. Bei ihnen hofft der Verein auf das Interesse anderer Vereine. Gleiches gilt für David Bates, Gotoku Sakai, Julian Pollersbeck, Berkay Özcan und Matti Steinmann. Boldt sieht allerdings „keinen Grund dafür, sie zu verschenken“.

Eine Trainingsgruppe zwei werde es beim HSV nicht geben, sagte der Sportvorstand. „Wir akzeptieren die Verträge, und wer sich dem Verein und der Gruppe unterordnet, der wird immer die Chance haben, sich zu präsentieren. Wer Leistung abruft und besser trainiert als ein anderer, der wird am Ende spielen“, betonte Boldt.

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