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Becherwürfe gegen Leverkusen : HSV muss wegen seiner „Fans“ 55.000 Euro Strafe zahlen

vom

Am 17. Oktober flogen Gegenstände in Richtung Bayer-Profis. Ein Pyrotechnik-Einsatz gegen Darmstadt erhöhte die Strafe.

shz.de von
erstellt am 21.Jan.2016 | 12:11 Uhr

Hamburg | Der Hamburger SV muss nach Becher-Würfen seiner Fans auf Ersatzspieler von Bayer Leverkusen eine Geldstrafe in Höhe von 55.000 Euro bezahlen. Dieses Urteil fällte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Donnerstag in Frankfurt/Main.

Regelmäßig müssen Vereine hohe Strafen für das Fehlverhalten ihrer angeblichen Fans zahlen. Der Einsatz von Pyrotechnik kann für Unbeteiligte gefährlich sein, das Werfen von Gegenständen auf Spieler oder Schiedsrichter ist unsportlich.

Das Gremium bezog in die Strafe auch noch eine zweite unsportliche Handlung mit ein: In der Bundesliga-Partie beim SV Darmstadt 98 am 7. November hatten HSV-Fans Pyrotechnik gezündet und in den Innenraum geworfen, so dass sich der Anpfiff um etwa zwei Minuten verzögerte.

Im HSV-Spiel gegen Leverkusen am 17. Oktober mahnte der Stadionsprecher die Becherwerfer. Dennoch flogen weiter Gegenstände in Richtung der Bayer-Profis am Spielfeldrand, so dass die beiden Teams die Aufwärmbereiche tauschten. Der HSV hat dem Urteil zugestimmt.

 

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