Schulden : HSV muss Fußballspieler verkaufen

HSV-Spieler beim Trainingsauftakt: Bis zum Ende der Transferfrist muss der Verein einige von ihnen verkaufen. Foto: dpa
HSV-Spieler beim Trainingsauftakt: Bis zum Ende der Transferfrist muss der Verein einige von ihnen verkaufen. Foto: dpa

20 Millionen Euro Defizite soll der Fußball-Bundesligist HSV in den vergangenen drei Jahren eingefahren haben. Die Konsequenz: Der Verein muss den Kader verkleinern.

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04. Juli 2013, 11:36 Uhr

Hamburg | Der Fußball-Bundesligist Hamburger SV muss bis Ende der Transferfrist am 31. August seinen Kader deutlich verkleinern. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung müssen die Norddeutschen noch mehr als zehn Millionen Euro einnehmen. Bei einer Aufsichtsratssitzung wurde das ganze Ausmaß der Verschuldung des HSV deutlich, der in den vergangenen drei Jahren 20 Millionen Euro Defizite eingefahren haben soll. "Das nächste müssen Verkäufe sein", sagte der HSV-Vorstandsvorsitzende Carl Edgar Jarchow und bestätigte einen vorläufigen Transferstopp.
Trotzdem sucht Sportdirektor Oliver Kreuzer weiter nach einer Alternative zu Stürmer Roque Santa Cruz, der den Hamburgern aus familiären Gründen abgesagt hat. Zunächst müssen aber die möglichen Verkäufe von Robert Tesche, Gojko Kacar, Marcus Berg, Paul Scharner, Michael Mancienne und Slobodan Rajkovic vorangetrieben werden. Am Geld hängt auch die Verpflichtung von Lasse Sobiech von Borussia Dortmund. Der 22-Jährige ist sich mit dem HSV schon längst einig.

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