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Hertha BSC Berlin : HSV-Leihgabe Skjelbred begeistert wie Lasogga

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Der Spielertausch zwischen dem HSV und Hertha BSC war für alle Seiten ein voller Erfolg. Lasogga trifft bei den Hamburgern nach Belieben und „Alleskönner“ Skjelbred erweckt in Berlin Begehrlichkeiten.

shz.de von
erstellt am 30.Okt.2013 | 13:13 Uhr

Der Skjelbred kann das Duell gegen den FC Schalke 04 kaum abwarten. Nach einem Tor und drei Vorlagen in fünf Fußball-Bundesligaspielen will der Neuzugang von Hertha BSC am Samstag (15.30 Uhr) erneut die entscheidenden Nadelstiche setzen. „Schalke ist eine gute Mannschaft“, sagte der Nationalspieler mit Blick auf die kommende Herausforderung, „wir wollen aber trotzdem offensiv denken.“ Sollte die Hertha auch. Die kümmerliche Ausbeute aus den vergangenen neun Partien: ein einziger Punkt.

Aktuell ist bei Skjelbred und den anderen Spielern das Selbstbewusstsein nach dem starken Auftritt beim FC Bayern trotz der Niederlage gewachsen. In München war der Mittelfeld-Allrounder erneut der lauffreudigste Spieler auf dem Platz, eine Woche zuvor gegen Borussia Mönchengladbach war er in dieser Kategorie ebenfalls Spitzenreiter.

Dabei kam der 26-Jährige keineswegs als „Sensationstransfer“ nach Berlin. Beim Hamburger SV, wo er seit 2011 unter Vertrag steht, spielte Skjelbred zu Beginn der laufenden Saison keine Rolle mehr. Unmittelbar vor Ende der Transferperiode einigten sich Hertha und der HSV auf ein Tauschgeschäft. Als Leihspieler wechselte Stürmer Pierre-Michel Lasogga an die Elbe - und Skjelbred an die Spree.

Der Norweger trägt die Hertha-Fahne erst seit knapp zwei Monaten auf der Brust, hat sich aber schon jetzt fast unverzichtbar gemacht. Viel besser als Skjelbred kann man sich bei seinem neuen Arbeitgeber kaum einführen. Hertha-Coach Jos Luhukay zeigt sich wenig überrascht von Skjelbreds Leistungen. „Wir wussten schon vorher, dass Per mehrere Positionen spielen kann“, meinte der Niederländer. Egal ob zentral, im offensiven Mittelfeld oder auf der rechten Außenbahn - wo immer Luhukay seinen „multifunktionalen Spieler“ aufbot, konnte er sich auf ihn verlassen. Skjelbred selbst gibt sich bescheiden. „Nur Torhüter würde ich nicht spielen“, sagte er mit einem Augenzwinkern. „Dafür bin ich zu klein.“ 

Hertha BSC und Per Skjelbred - das scheint zu passen. Ob sich aus der momentanen Liaison eine dauerhafte Beziehung entwickeln wird, scheint allerdings offen. Er könne sich durchaus vorstellen in Berlin zu bleiben, sagt Skjelbred. Für Luhukay kommt dieses Thema indes „viel zu früh“. Fakt ist: Skjelbreds Vertrag beim HSV läuft noch bis 2015. Da Lasogga derzeit in Hamburg für Furore sorgt, dürfte es spätestens im Sommer zu einem interessanten Transferpoker kommen.

Vorerst gilt die volle Konzentration dem nächsten Gegner. Zuletzt bereitete Skjelbred zweimal das 1:0 vor, gegen Mönchengladbach per Freistoß, bei den Bayern per Eckball. Den sympathischen Blondschopf mit der Nummer 13 sollten die Schalker im Olympiastadion besser nicht aus den Augen lassen.

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