Hamburg gegen Mainz : HSV: Keine Zeit zum Durchschnaufen

Die größten Fans bleiben dem HSV auch im Abstiegskampf treu.
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Die größten Fans bleiben dem HSV auch im Abstiegskampf treu.

Der Hamburger SV gastiert heute in Mainz und braucht im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga weiterhin dringend jeden Punkt. Wird Trainer Bruno Labbadia seine Elf nach dem Sieg gegen Augsburg umbauen?

shz.de von
03. Mai 2015, 14:00 Uhr

Mainz | Der Hamburger SV will da weitermachen, wo er am vergangenen Sonnabend aufgehört hat. Nach dem Heimsieg des Fußball-Bundesligisten gegen den FC Augsburg (3:2) soll heute (15.30 Uhr) beim FSV Mainz der mühsame Gang weg von den Abstiegsplätzen fortgesetzt werden. Auch unterwegs müssen Sie kein Tor verpassen: Das Spiel können Sie im Fupa-Liveticker verfolgen.

„Wir müssen unsere Leistung weiter steigern. Jetzt ist nicht die Zeit zum Durchschnaufen“, sagte Trainer Bruno Labbadia, der gegen die Augsburger in seinem zweiten Spiel mit dem HSV den ersten Sieg geholt hatte. Für die Hamburger war es nach neun sieglosen Partien in Serie der erste dreifache Punktgewinn.

Die Mannschaft fährt mit spürbar größerem Selbstvertrauen nach Mainz. „Wenn Rafael van der Vaart nach dem Sieg gegen Augsburg sagt, dass man das Gefühl hatte, gerade Deutscher Meister geworden zu sein, sagt das einiges aus“, erklärte Labbadia. Doch auf diesem Gebiet gebe es immer noch immens viel zu tun: „Bei uns fehlt das Selbstverständnis, Siege einzufahren. Jeder Sieg bedarf eines enormen Kraftakts.“

Ob der 49 Jahre alte Coach nach der Formel „Never change a winning team“ handeln wird, ist ungewiss. Denn es bieten sich Alternativen an. Kommt der genesene Rechtsverteidiger Dennis Diekmeier zurück? Dürfen die zuletzt gesperrten Mittelfeldspieler Valon Behrami und Lewis Holtby wieder von Beginn an auflaufen? Labbadia will nichts verraten: „Wir sind da total offen. Ich entscheide so, wie ich das Gefühl habe, dass es passt.“

Eigentlich will der Coach das Team jedoch nicht ändern. „In dieser Saison wurden bereits 31 Spieler eingesetzt, und selten wurde zwei Mal die gleiche Elf aufgestellt“, erklärte der Hesse. „Allerdings haben wir auch gegen Augsburg das Gefühl gehabt, dass eine kleine Änderung passen würde und haben Ivo Ilicevic reingebracht.“

Klar ist jedoch, dass der wiedererstarkte Pierre-Michel Lasogga Sturmspitze sein wird. Nach einer langen Flaute hatte der 23-Jährige gegen Augsburg doppelt getroffen und damit das Signal zur Trendwende gegeben. „Ich hoffe, dass er wie im vergangenen Jahr zu einem Schlüsselspieler wird“, meinte Labbadia. Dass der Knoten bei Lasogga endlich geplatzt ist, sei logisch gewesen, „weil er mal fünf bis sechs Wochen am Stück trainieren konnte“.

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