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Trainersuche : HSV-Investor Kühne bringt Magath wieder ins Gespräch

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Logistik-Milliardär Klaus-Michael Kühne wünscht sich Felix Magath beim HSV - zur Not beratend. „Ich wäre bereit, dann wieder mit einem kleinen Betrag zu helfen“, sagt er.

shz.de von
erstellt am 20.Sep.2013 | 18:49 Uhr

Der Hamburger Logistik-Milliardär Klaus-Michael Kühne hat sich erneut für ein Engagement von Felix Magath beim Hamburger SV eingesetzt. „Ich wünsche mir, dass die Vereinsführung wenigstens mit Herrn Magath spricht. Wir haben seinen ehemaligen Assistenztrainer an der Hand, Bernd Hollerbach. Der könnte als Cheftrainer übernehmen, und Herr Magath arbeitet beratend“, sagte Kühne der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Damit täte man niemandem weh. Ich wäre bereit, dann wieder mit einem kleinen Betrag zu helfen.“ 

Mit den bereits in anderen Medien vom Donnerstag in Aussicht gestellten etwa 25 Millionen Euro aus seinem Privatvermögen wäre Kühne erst dann bereit einzusteigen, wenn der HSV sich reformiert: „Es ist doch klar, dass der Profifußball beim HSV in eine separate Gesellschaft eingebracht werden muss, um sich Investoren zu öffnen.“ Dabei setzt der 76-Jährige, der HSV-Idol Magath zuvor bereits als Vorstandsvorsitzenden ins Spiel gebracht hatte, auf die Reformer um den Ex-Aufsichtsratschef Ernst-Otto Rieckhoff und deren Initiative „HSVplus“. Für den aktuellen Vorstandsvorsitzenden Carl-Edgar Jarchow und den Sportchef Oliver Kreuzer sieht Kühne im operativen Geschäft des Fußball-Bundesligisten langfristig keine Verwendung: „Man würde Posten für sie finden und es wäre zum Guten des HSV.“ 

Zu seiner Motivation sagte Kühne, er sei Anhänger der Hanseaten seit Schulzeiten und wolle den Verein langfristig dahin bringen, wo er vor 25 Jahren mal war. „Eine Stadt wie Hamburg sollte Spitzenfußball haben. Aber vom Aufsichtsrat über den Vorstand bis zum Trainer ist keine erfolgreiche Arbeit zu verspüren. Vieles wurde amateurhaft gehandhabt und entsprach überhaupt nicht dem, wie es bei so einem Verein sein müsste“, erklärte Kühne.

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