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Bundesliga-Partie gegen Darmstadt : HSV: Fünf Argumente für einen Super-Sonnabend

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Hamburger können heute gegen Schlusslicht Darmstadt einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

Hamburg | Vor einer Woche waren sie die großen Verlierer des Spieltags: 1:2 unterlagen die Bundesliga-Kicker des Hamburger SV am Ostersonntag – und das auch noch beim Nordrivalen Werden Bremen. Als wäre das nicht schon schlimm genug, mussten Sakai, Holtby, Diekmeier und Co. auch noch tatenlos mit ansehen, wie die direkte Konkurrenz aus dem Tabellenkeller fast ausnahmslos punktete. Die Folge: Der HSV steckt weiter tief drin im Abstiegskampf – noch! Denn es spricht einiges dafür, dass die Hanseaten nach der Partie heute gegen Schlusslicht Darmstadt 98 (15.30 Uhr) als großer Gewinner aus dem 30. Spieltag hervorgehen.

Der Gegner: Auch wenn HSV-Coach Markus Gisdol seine Mannschaft noch so sehr warnt („Darmstadt hat sich deutlich entwickelt im Vergleich zur Vorrunde und verdient allen Respekt. Sie wehren sich mit Händen und Füßen.“), nicht nur von der Papierform her gibt es nun mal keinen leichteren Gegner im deutschen Fußball-Oberhaus als die Hessen. Auch der Sieg gegen Schalke vor einer Woche kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bundesliga in dieser Saison einfach eine Nummer zu groß ist für die Darmstädter.

Die Heimstärke: Der Volkspark ist längst wieder zur Festung geworden. Der HSV hat ein Publikum im Rücken, um das ihn auch die Konkurrenz – zuletzt Hoffenheims Coach Julian Nagelsmann – ehrlich beneidet und das ihn von Erfolg zu Erfolg trägt. Seit November haben die Hamburger keines der neun Heimspiele mehr verloren. Sieben Siege und zwei Unentschieden verdeutlichen, dass der Klassenerhalt im eigenen Stadion geregelt werden muss.

Darmstadts Auswärtsschwäche: Der SV Darmstadt 98 hätte sich seine Reisekosten in dieser Saison sparen können. Aus den 14 Auswärtspartien holte die Elf von Trainer Torsten Frings keinen einzigen Punkt.

Die Hamburger Personalsituation: In Bremen wurden vor allem zwei Spieler schmerzlich vermisst: Torjäger Bobby Wood und Abwehrkante Kyriakos Papadopoulos. Beide Leistungsträger sind heute wieder mit dabei. Dazu ist auch Johan Djourou ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.

Das Programm der Konkurrenz: Die am vergangenen Wochenende so erfolgreichen Tabellennachbarn der Hamburger stehen allesamt heute vor sehr schweren Spielen. Mainz muss zum FC Bayern München, Augsburg nach Frankfurt und Wolfsburg zur Hertha. Auch Ingolstadt ist im Heimspiel gegen die Mannschaft der Stunde, Werder Bremen, nicht gerade in der Favoritenrolle.

Es könnte also ein Super-Sonnabend werden für den HSV. Ein locker Spaziergang wird es allerdings sicher nicht. „Wir müssen die richtige Einstellung zu diesem Spiel finden. Wir dürfen keinen Prozentpunkt nachlassen. Das ist der Schlüssel zum Erfolg“, weiß auch Markus Gisdol.

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erstellt am 22.Apr.2017 | 10:16 Uhr

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