Zweite Bundesliga : Hee-Chan Hwang lässt HSV jubeln: Tabellenführer nach Sieg in Dresden

<p>Der Japaner Sakai und der Südkoreaner Hwang im Freundentanz.</p>

Der Japaner Sakai und der Südkoreaner Hwang im Freundentanz.

Der HSV ist richtig gut angekommen in der zweiten Fußball Bundesliga. Zwölf Punkte sind auf dem Konto.

shz.de von
18. September 2018, 20:23 Uhr

Dresden | Vierter Sieg beim fünften Auftritt: Die Mannschaft von Trainer Christian Titz hat im Nachholspiel bei Dynamo Dresden den nächsten Dreier eingefahren. Der Südkoreaner Hee-Chan Hwang erzielte in der 68. Minute das Tor für die Hamburger. Er war sein erster Treffer im Hamburg-Dress. Der Dresdner Nikolaou hatte der Salzburger Leihgabe den Ball zuvor mit einer katastrophalen Fußabwehr serviert. So nahm das hart umkämpfte Spiel die entscheidende Wendung.

„Es tut gut, wenn man oben steht. Das gab es in Hamburg schon recht lange nicht mehr. Das muss uns jetzt eine breite Brust geben, aber wir dürfen nicht abheben. Wir müssen das Woche für Woche bestätigen“, sagte HSV-Torhüter Julian Pollersbeck im TV-Sender Sky und lobte den Gegner: „Es war extrem schwer, Dresden hat es uns sehr schwer gemacht.“

Der HSV, der im Vergleich zum 3:2 gegen Heidenheim auf vier Positionen verändert auflief und dabei den bisher fünffachen Saisontorschützen Pierre-Michel Lasogga wieder ins Sturmzentrum stellte, hatte zwar mehr Spielanteile, doch große Chancen erarbeitete sich das Team von Trainer Christian Titz kaum. Dynamo verschob in der Defensive clever, bildete eine Fünfer-Kette vor dem eigenen Tor und stellte zudem noch eine Vierer-Kette davor.

Damit nahm das Team dem HSV den Raum, um das eigene Spiel gefährlich zu machen. Lasogga hatte im ersten Abschnitt nur eine Kopfball-Gelegenheit. Dynamo-Torhüter Markus Schubert musste sich bei einer direkt auf das Tor geschossenen Ecke von Justino Dos Santos beweisen.

Selbst wurde Dynamo durch Konter immer wieder gefährlich. Eingeleitet von Patrick Ebert und Haris Duljevic kamen die Gastgeber durch Philip Heise (10.), Moussa Koné (11.) und Brian Hamalainen (41.) zu guten Chancen. Ein Treffer von Koné (44.) wurde wegen Abseits zurecht nicht anerkannt.

Nach der Pause wurde es im Dresdner Spiel ruhiger, das hohe Tempo der ersten 45 Minuten hatte Kraft gekostet. Die Grundordnung im Abwehrspiel ging verloren. Nachdem der eingewechselte Hwang in der 62. Minute mit einer Doppelchance noch an Schubert und dem Außennetz gescheitert war, machte er es sechs Minuten später besser. Vorausgegangen war eine Serie von Abwehrfehlern im Dynamo-Strafraum.

Vor 30.723 Zuschauer im ausverkauften Stadion misslang damit das Heim-Debüt des neuen Dynamo-Trainers Maik Walpurgis. Vor dem Spiel wurde die Dresdner Arena nach einem Fan-Votum wieder in Rudolf-Harbig-Stadion umbenannt.

Die Dresdner waren nach dem Rückstand zu mehr Offensivaktionen gezwungen, was beiden Teams mehrere Chancen gestattete. So vergaben Koné (59.), Hartmann (64.) und Dario Dumic (73.) freistehend für die Gastgeber. Auf der Gegenseite traf Khaled Narey nur den Außenpfosten (74.). Nach der Pause wurde es im Dresdner Spiel ruhiger, das hohe Tempo der ersten 45 Minuten hatte Kraft gekostet. Die Grundordnung im Abwehrspiel ging verloren. Nachdem der eingewechselte Hwang in der 62. Minute mit einer Doppelchance noch an Schubert und dem Außennetz gescheitert war, machte er es sechs Minuten später besser.

Beim HSV stürmte Pierre-Michel Lasogga von Beginn an. Er blieb als Torjäger aber wirkungslos. Seine auffälligste Szene hatte der bullige Angreifer, als er in der Nachspielzeit per Elfmeter an Dresden-Keeper Markus Schubert scheiterte.

Mit zwölf Punkten führen die Hamburger jetzt die Tabelle an. Die letzten vier Spiele wurden alle gewonnen.

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