Neues vom HSV : Hamburger SV: Orel Mangala im Anflug – Albin Ekdal vor Abflug

Orel Mangala soll das Hamburger Mittelfeld verstärken.

Orel Mangala soll das Hamburger Mittelfeld verstärken.

Mangala wird am Mittwoch zum Medizincheck erwartet, Ekdal zieht es nach Italien.

shz.de von
08. August 2018, 10:45 Uhr

Hamburg | Ein Mittelfeldspieler soll kommen, einer gehen – das Personalkarussel beim Hamburger SV dreht sich. Am Mittwoch wird Orel Mangala (20) zum Medizincheck bei dem Fußball-Zweitligisten erwartet. Der HSV will den belgischen U21-Nationalspieler für ein Jahr vom VfB Stuttgart ausleihen, eine Kaufoption wird nach Medienberichten nicht vereinbart. Auch eine Leihgebühr gibt es demnach nicht.

Ekdal vor Wechsel nach Italien

Vor dem Absprung steht hingegen Albin Ekdal. Der italienische Serie-A-Klub Sampdoria Genua will den schwedischen WM-Teilnehmer verpflichten. „Ich kann bestätigen, dass Sampdoria an Albin interessiert ist und er nach Genua wechseln möchte“, sagte Ekdals Berater Martin Klette der „Bild-“Zeitung. Beide Seiten seien sich schon lange einig, dass der 29-Jährige den HSV trotz eines bis 2019 laufenden Vertrags in diesem Sommer verlassen werde.

Vor dem Absprung: Albin Ekdal.
imago/Michael Schwarz

Vor dem Absprung: Albin Ekdal.

 

Allerdings müssen der HSV, der den Großverdiener gerne von seiner Gehaltsliste haben möchte, und der italienische Klub sich erst einmal auf eine Ablösesumme verständigen. Der HSV hatte im Sommer 2015 rund 4,5 Millionen Euro für den defensiven Mittelfeldmann an Cagliari Calcio bezahlt. Der Bild zufolge soll Genua dem Bundesliga-Absteiger bisher lediglich 1,3 Millionen Euro geboten haben. Das ist Sportchef Ralf Becker jedoch zu wenig.

Schwierige Innenverteidiger-Suche

Nach den schweren Verletzungen von Kyriakos Papadopoulos und Gideon Jung sucht Becker weiterhin nach einer Verstärkung für das Abwehrzentrum. Ein Kandidat ist der Hoffenheimer Ermin Bicakcic (28), die Verhandlungen mit dem Bundesligisten gestalten sich nach „Bild“-Informationen aber schwierig. Demnach will der Champions-League-Teilnehmer den bosnischen Nationalspieler nur verkaufen, der HSV kann sich aber eigentlich keine Ablöse leisten. Die Innenverteidiger-Suche geht also weiter.

Teure Eintrittspreise trüben Run auf Derby-Tickets nicht

50.000 – so viele Tickets hatte der Hamburger SV trotz Serverproblemen am Dienstagabend bereits für das Derby gegen St. Pauli (30. September, 13.30 Uhr) abgesetzt. Und das, obwohl der HSV die Preise für das erste Stadtduell überhaupt in der 2. Liga erstklassig angesetzt hat. Der günstigste Sitzplatz kostet 37 Euro und somit genau so viel, wie vergangene Saison gegen Werder Bremen – auf den Nordrivalen traf der Bundesliga-Absteiger aber eine Liga höher.

Dem riesigen Interesse an dem brisanten Duell taten die Preise aber keinen Abbruch, am Mittwoch wird die Meldung erwartet: ausverkauft.

mit dpa

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