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Fußball-Bundesliga : Hamburger SV gegen FC Bayern München: Markus Gisdol hat Personalsorgen

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Der Trainer will trotz allem Vollgas geben. Doch die Bilanz gegen den heimstarken Rekordmeister ist ernüchternd.

Hamburg | Vor dem Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim FC Bayern München hat HSV-Trainer Markus Gisdol einige Personalsorgen. Sicher ist bislang der Ausfall von Kyriakos Papadopoulos, dessen Nebenmann Mergim Mavraj sowie Rechtsverteidiger Gotoku Sakai meldeten sich nach Erkältungsproblemen wieder fit. Auch Stürmer Bobby Wood mischte nach Oberschenkelproblemen im Abschlusstraining am Freitag mit.

Dennoch gab sich Gisdol vor dem Aufeinandertreffen in der Allianz-Arena kämpferisch. „Wir werden die bestmögliche Mannschaft auf den Platz stellen. Wenn die Frage lautet, ob wir Spieler schonen oder Vollgas geben, dann kann es nur heißen: Vollgas!“ Tatsächlich haben die Hamburger zuletzt Selbstvertrauen getankt, das der Trainer nun mitnehmen möchte: Mit drei Siegen und einem Unentschieden blieb der Club an den vergangenen vier Spieltagen ungeschlagen. Seit Herbst 2013 hatten die Hamburger keine derart lange Positivserie mehr hingelegt. Auch die Formstärke von Nicolai Müller, aktuell mit vier Toren und sechs Vorlagen Topscorer der Mannschaft, bietet Anlass zu verhaltenem Optimismus.

Nüchtern hingegen liest sich die Realität der vergangenen zwölf Begegnungen: Nur zwei Punkte konnte der HSV den Bayern abringen, während die sich 32 Punkte sicherten. Noch verheerender ist die Auswärtsbilanz gegen den heimstarken Rekordmeister: 0:18 Punkte, 3:36 Tore. „Unser Spiel jetzt hat nichts mit den alten Spielen zu tun“, ist alles, was der Trainer dazu sagen will.

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erstellt am 25.Feb.2017 | 10:18 Uhr

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