Blitzturnier in Meppen : Hamburger SV: Alle Stürmer treffen bei Turniersieg

Auch Neuzugang Manuel Wintzheimer traf beim Turniersieg.

Auch Neuzugang Manuel Wintzheimer traf beim Turniersieg.

Zweitligist feiert 2:1-Erfolge gegen den SV Meppen und Stoke City.

shz.de von
22. Juli 2018, 11:42 Uhr

Meppen | Fußball-Zweitligist Hamburger SV hat ein Blitzturnier in Meppen für sich entschieden. Der Bundesliga-Absteiger gewann am Samstag im Hänsch-Stadion seine 45-Minuten-Partien gegen Stoke City und den SV Meppen jeweils mit 2:1. Gegen den Premier-League-Absteiger aus England trafen Kapitän Aaron Hunt und Jann-Fiete Arp (Foulelfmeter), gegen den gastgebenden Drittligisten SV Meppen waren Pierre-Michel Lasogga und Manuel Wintzheimer erfolgreich. Das Anschlusstor durch Max Kremer änderte vor 5419 Fans nichts mehr am HSV-Sieg vor dem Turnier-Zweiten SV Meppen, der Stoke City im Auftaktmatch mit 1:0 besiegt hatte.

Alle Stürmer treffen

Erfreulich war für den HSV neben dem Turniersieg, dass alle drei im Kader stehenden und eingesetzten Stürmer trafen. „Wir sind schwer in das Turnier gekommen, haben es am Ende aber gut gemacht. Jetzt haben wir noch zwei Wochen bis zum Liga-Start Zeit, um letzte Defizite aufzuarbeiten“, sagte Rückkehrer Lasogga. Er war ebenso erfolgreich wie die Youngster Arp und Wintzheimer. Trainer Christian Titz war zudem froh, dass nach längerer Pause auch Hunt wieder dabei war.

„Wir haben ihn bewusst genau beobachtet und frühzeitig rausgenommen, denn wir wollen bei ihm kein Risiko eingehen“, sagte der HSV-Coach. „Wenn Aaron wieder richtig fit ist, dann kommen noch mehr Ideen in unser Spiel“, erklärte Titz weiter. Er hofft, dass neben Neuzugang Christoph Moritz (am Dienstag) auch der spielstarke Linksverteidiger Douglas Santos und der japanische WM-Teilnehmer Gotoku Sakai in der nächsten Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren.

Knieprobleme bei Papadopoulos – droht eine OP?

„Bei Go sehe ich kein großes Problem. Der braucht eine Woche, dann ist er wieder fit.“ Bei Kyriakos Papadopoulos sieht es hingegen weniger gut aus. Den Griechen, der nach dem HSV-Abstieg trotz eines laufenden Vertrags zu den potenziellen Verkaufskandidaten zählt, plagen weiterhin heftige Knieprobleme. Im schlimmsten Fall droht dem 26 Jahre alten Innenverteidiger sogar eine Operation.

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